Koalitionsvertrag Apotheke als zentrale gesundheitspolitische Infrastruktur

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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„Unsere Struktur ist ein Erfolgsmodell – kein Sanierungsfall“, sagt Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer, und fordert von der Politik verlässliche Rahmenbedingungen und eine angemessene Vergütung.

Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer(Bild:  ABDA/Trenkel)
Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer
(Bild: ABDA/Trenkel)

Die Bundesapothekerkammer begrüßt den Koalitionsvertrag und fordert dessen zügige Umsetzung. „Das Papier allein versorgt keine Patientinnen und Patienten. Unsere Struktur ist ein Erfolgsmodell – kein Sanierungsfall“, sagte Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer, am vergangenen Sonntag bei der Eröffnung des Fortbildungskongresses pharmacon. „Wir fordern verlässliche Rahmenbedingungen und die angemessene Vergütung unserer Leistungen. Apotheken sind mehr als nur Orte der Arzneimittelabgabe und Beratung. Sie sind zentrale gesundheitspolitische Infrastruktur.“

Hoffmann bezeichnete den Koalitionsvertrag hinsichtlich der Inhalte, die die Apotheken betreffen, als „Erfolg für den gesamten Berufsstand“. „Endlich haben wir wieder die Chance, zu gestalten und Angebote zu machen – zumindest erhalten wir diese klaren Signale aus der Gesundheitspolitik“, stellte er fest.

Parallel zum Koalitionsvertrag hatte die Apothekerschaft das Papier „In eine gesunde Zukunft mit der Apotheke“ erarbeitet, das bei künftigen Verhandlungen als Diskussionsgrundlage dienen soll. Hoffmann: „Dieses Papier passt zu den übergeordneten Zielen der Bundesapothekerkammer: Wir wollen die Pharmazie, unseren Heilberuf und die Apotheken vor Ort stärken und weiterentwickeln – und damit auch die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.“ 

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