Deutsche Gesellschaft für Chirurgie DGCH: Neuer Präsident gewählt

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Der Direktor der Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt, Professor Dr. Udo Rolle, wurde für die Amtszeit 2024/25 als Präsident der DGCH gewählt. Seine Schwerpunkte liegen in der Erforschung von Fehlbildungen und dem Nervensystem bei angeborenen Krankheiten.

Professor Dr. Udo Rolle war unter anderem für die Betreuung von Athletinnen und Athleten bei den olympischen Spielen verantwortlich.(©  Sascha Radke / Eventpress)
Professor Dr. Udo Rolle war unter anderem für die Betreuung von Athletinnen und Athleten bei den olympischen Spielen verantwortlich.
(© Sascha Radke / Eventpress)

Mit knapp 6.000 Mitgliedern zählt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), die 1872 in Berlin gegründet wurde, zu den ältesten und renommiertesten medizinischen Fachgesellschaften. Unter ihrem Dach sind zahlreiche weitere Fachgesellschaften, wie etwa die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) oder die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) verortet. Mit Professor Dr. Udo Rolle übernimmt ein vielseitiger Mediziner den Vorsitz der DGCH. Professor Dr. Thomas Schmitz-Rixen, seines Zeichens Generalsekretär der DGCH, blickt zuversichtlich auf die Amtsperiode 2024/25, in der Dr. Rolle das Präsidialamt übernimmt. Er erhofft sich insbesondere neue Impulse für die DGCH. Laut ihm stehe die Patientensicherheit sowie der Zugang zu einer adäquaten chirurgischen Versorgung im Mittelpunkt einer idealen Patientenversorgung. Auch wenn dies die Grundlage der täglichen Arbeit von Chirurginnen und Chirurgen darstelle, gelte es dennoch, sich als Fachgesellschaft inhaltlich und vor allem qualitativ weiterzuentwickeln.

Professor Rolle, der aktuell der Kinderchirurgie im Frankfurter Universitätsklinikum vorsteht, hat während seiner bisherigen Laufbahn zahlreiche Fachartikel und Bücher zu verschiedenen medizinischen Themenbereichen veröffentlicht. Neben dem Präsidentenamt des DGCH nimmt Rolle zur Zeit auch das Amt des Präsidenten der European Pediatric Surgeons Association sowie der World Federation of Associations of Pediatric Surgery wahr. Zusätzlich ist er auch noch Präsident der europäischen Vereinigung medizinischer Spezialisten (UEMS). Vor seiner Zeit in Frankfurt war Rolle unter anderem anderem in Leipzig und Dublin tätig.

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