Digitale Identifizierung
ePass vereinfacht Zugang zur ePA

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

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Mit dem ePass-Verfahren hat Nect eine niedrigschwellige Möglichkeit für gesetzlich Versicherte geschaffen, auf ihre elektronische Patientenakte zuzugreifen. PostIdent-Verfahren, Gesundheitskarte oder die PIN-Funktion des Personalausweises werden hierfür nicht benötigt.

Die ePass-Funktion gleicht die auf modernen Ausweisen hinterlegten NFC-Daten mit biometrischen Merkmalen ab, die per Smartphone-Kamera erfasst werden.(Bild: ©  javu - stock.adobe.com)
Die ePass-Funktion gleicht die auf modernen Ausweisen hinterlegten NFC-Daten mit biometrischen Merkmalen ab, die per Smartphone-Kamera erfasst werden.
(Bild: © javu - stock.adobe.com)

Das Identifizierungsverfahren ePass soll den Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) vereinfachen, indem es auf Gesundheitskarte, Personalausweis mit PIN, PostIdent oder Vor-Ort-Termin verzichtet. Stattdessen benötigen Versicherte nur einen NFC-fähigen Personalausweis oder Reisepass, der mit dem ePass-Symbol gekennzeichnet ist, sowie ein Smartphone. Der IT-Dienstleister BITMARCK stellt das Verfahren seinen Kunden zur Verfügung – damit könnten nach Unternehmensangaben 80 Prozent der gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten ab dem 25. März diese Möglichkeit anbieten.

Einsteigerfreundliche Lösung

Das von dem Unternehmen Nect entwickelte Verfahren nutzt die auf modernen Ausweisdokumenten gespeicherten NFC-Daten. Diese werden mit biometrischen Merkmalen abgeglichen, die per Smartphone-Kamera erfasst werden. Personalausweise sind seit August 2021 mit der erforderlichen Funktion ausgestattet, Reisepässe bereits seit 2005. Die Funktion ist an einem entsprechenden Symbol auf den Dokumenten erkennbar. Auch ausländische Reisepässe können laut BITMARCK für die Identifizierung genutzt werden.

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