MdL fordert MDR-Optimierung Für mehr Innovation im Gesundheitswesen

Von Chiara Maurer 1 min Lesedauer

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Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion in Thüringen, Robert-Martin Montag MdL, setzte sich während des Gesprächskreises Gesundheit des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) in Berlin für eine Weiterentwicklung und Verbesserung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) ein. Sein Hauptanliegen ist es, so die Medizintechnik zu stärken.

Robert-Martin Montag auf dem Gesprächskreis Gesundheit des Bundesverbandes Medizintechnologie.(©  BVMed)
Robert-Martin Montag auf dem Gesprächskreis Gesundheit des Bundesverbandes Medizintechnologie.
(© BVMed)

„Um die Medizintechnik zu stärken, müssen wir Bürokratie abbauen und Innovationen ermöglichen“, so Robert-Martin Montag beim Gesprächskreis des BVMed in Berlin. Die MDR, die aufgrund langwieriger Zertifizierungsprozesse zu einer verstärkten Marktverdrängung von Medizinprodukten in Deutschland und Europa führt, stand bei der Veranstaltung im Fokus von Montags Forderungen. Der Innovationsstandort Deutschland leide unter den hohen Kosten und langen Prozessen, die diese mit sich bringt. Er betonte deshalb die Notwendigkeit, kleine und mittelständische Unternehmen durch Entbürokratisierung zu entlasten und eine bessere Planbarkeit der Fristen und Kosten für Marktzulassungen zu gewährleisten.

Montag plädierte für eine langfristige Perspektive in der Gesundheitspolitik, die den Patienten in den Mittelpunkt stellt und klare Ziele für die Zukunft formuliert. Sein liberaler Leitsatz lautet: „Das Gesundheitssystem muss mit dem Ziel einer qualitativ hochwertigen sowie generations- und bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung neu ausgerichtet werden.“

Montag nimmt deshalb den Wettbewerb als Instrument zur Verbesserung der Versorgungsqualität und Kostenreduktion verstärkt in den Fokus. Die Reduzierung von Bürokratie und die Beschleunigung der Digitalisierung bilden dabei weitere Schwerpunkte. Der Bürokratieabbau soll jedoch nicht nur von Seiten der Gesetzgeber ausgehen, auch die Krankenkassen und die Selbstverwaltung seien dabei in die Verantwortung zu nehmen.

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