Telematikinfrastruktur gematik zertifiziert TI-Messenger von CGM

Von Stephan Augsten 1 min Lesedauer

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Der TI-Messenger der CompuGroup Medical AG, kurz CGM, hat die offzielle Zulassung der gematik erhalten. Ab Februar 2025 ermöglicht die Kommunikationslösung den sicheren digitalen Austausch zwischen allen Akteuren im Gesundheitswesen über die Telematikinfrastruktur.

Ein Überblick über die Funktionen des CGM TI-Messengers.(©  CGM)
Ein Überblick über die Funktionen des CGM TI-Messengers.
(© CGM)

Die CompuGroup Medical (CGM) hat am 20. Januar 2025 die Produktzulassung der gematik für ihren TI-Messenger erhalten. Die neue Kommunikationslösung soll die sektorenübergreifende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen vereinfachen. Analog zu den anderen, bereits zertifizierten TI-Messengern ermöglicht auch die CGM-Lösung den Austausch von Nachrichten, Bildern und Dokumenten in Einzel- und Gruppenchats über die Telematikinfrastruktur (TI). Die Kommunikation erfolgt Ende-zu-Ende verschlüsselt nach einmaliger Authentifizierung.

„Mit dem CGM TI-Messenger haben wir eine echte Mehrwertanwendung entwickelt“, erklärt Dr. Ulrich Thomé, Geschäftsführender Direktor Ambulatory Information Systems DACH. Die Lösung soll vor allem Alltagssituationen erleichtern, etwa wenn Apotheken Rückfragen an Arztpraxen haben oder Pflegedienste sich zur Wundversorgung abstimmen müssen. „Es sind die kleinen Dinge, die oft aufhalten und die über den CGM TI-Messenger jetzt in Echtzeit geklärt werden können“, ist Ulbrich überzeugt.

Die Kontaktaufnahme erfolgt über den bundesweiten Verzeichnisdienst oder institutionseigene Kontaktlisten. Auch die interne Kommunikation innerhalb von Einrichtungen wird durch den Messenger unterstützt. Die Software läuft plattformübergreifend auf Desktop-PCs, Smartphones und Tablets. Im Februar 2025 startet die kontrollierte Inbetriebnahme, bevor der Dienst bundesweit ausgerollt wird.

Für die Zukunft plant die CompuGroup Medical AG die Integration des Messengers in ihre Primärsysteme, sodass empfangene Dokumente direkt abgelegt werden können. In weiteren Ausbaustufen soll der TI-Messenger bis um Funktionen wie Patientenkommunikation und Videosprechstunden erweitert werden. Die Integration ins ePA-Frontend des Versicherten (FdV), um Chats zwischen Leistungserbringern und Patienten zu ermöglichen, soll beispielsweise bis zum gesetzlichen Stichtag am 15.Juli 2025 abgeschlossen sein. Leistungserbringer können dabei über ein Berechtigungskonzept selbst festlegen, wer sie kontaktieren darf. In der dritten Ausbaustufe ist unter anderem die Integration von Videosprechstunden vorgesehen.

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