Kontrollierte Inbetriebnahme TI-Messenger schließt gematik-Pilotphase ab

Von Stephan Augsten 1 min Lesedauer

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Bei der Einführung seines TI-Messengers hat das Unternehmen Famedly einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nach der Zertifizierung durch die gematik im April 2024 wurde nun die sogenannte „kontrollierte Inbetriebnahme“, kurz KIB, erfolgreich abgeschlossen.

Der TI-Messenger von Famedly soll eine einfache und sichere Ad-hoc-Kommunikation samt Datenaustausch ermöglichen.(Bild:  Famedly GmbH)
Der TI-Messenger von Famedly soll eine einfache und sichere Ad-hoc-Kommunikation samt Datenaustausch ermöglichen.
(Bild: Famedly GmbH)

Der TI-Messenger von Famedly hat die sogenannte „kontrollierte Inbetriebnahme” (KIB) durchlaufen, einen von der gematik vorgeschriebenen Prozess. Dieser sollte vor der breitflächigen Inbetriebnahme technische und prozessuale Hürden ausschließen und umfasst verschiedene Testszenarien – von der Installation der Software über das Anlegen von Nutzern bis hin zur Durchführung organisatorischer und anwendungsbezogener Testfälle. Besonderes Augenmerk lag auf der Sicherstellung der Interoperabilität und Funktionalität innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI). Ziel war es, reibungslose interne und einrichtungsübergreifende Kommunikationsabläufe sowie die Interoperabilität zu gewährleisten. Der erfolgreiche Abschluss der KIB ebnet den Weg für eine breitere Nutzung des TI-Messengers zur Ad-hoc-Kommunikation.

An den Tests waren über 100 Nutzer in sechs Einrichtungen unterschiedlicher Größe beteiligt, darunter das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf als Maximalversorger sowie Pflegeeinrichtungen wie die Seniorendienste Rötzel. Dr. Niklas Zender, Mitgründer von Famedly, äußerte sich zur erfolgreichen KIB: „Der erfolgreiche Abschluss der KIB zeigt, dass sich unser TI-Messenger erneut als zuverlässige und sichere Lösung erwiesen hat, die nicht nur alle gematik-Vorgaben erfüllt, sondern auch den Praxisanforderungen entspricht.“ Zender hob insbesondere den integrierten Verzeichnisdienst hervor, der eine sichere Kommunikation ohne Austausch persönlicher Kontaktdaten ermöglicht.

Deutschlandweit wird der TI-Messenger mittlerweile in 30 medizinischen Einrichtungen aktiv genutzt. 20 davon finden sich in der TI-Modellregion (TIMO) Hamburg und Umgebung. Hier testen Ärzten, Apotheken, Krankenhäuser, ambulante Pflege, Physiotherapie und Hebammen den TI-Messenger in ihrem Versorgungsalltag. Markus Habetha, Projektleiter der TI-Modellregion Hamburg, hebt die positiven Erfahrungen hervor: „Die Leistungserbringer – also etwa Ärztinnen und Ärzte oder Apothekerinnen und Apotheker – berichten, dass sie sich sehr gut unterstützt fühlen und vom gemeinsamen Austausch erheblich profitieren.“

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