Bayern Gerlach: Digitaloffensive für den Freistaat

Von Johannes Kapfer 2 min Lesedauer

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Digitalisierung ist eine Aufgabe für alle Ressorts der Politik. Insbesondere die Bereiche Gesundheitswesen und Pflege können stark von Synergieeffekten profitieren.

Bei der OZG-Umsetzung logiert der Freistaat Bayern aktuell auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von Hamburg. Auf diesem Erfolg soll sich – nach Aussagen der verschiedenen Ministerien – jedoch nicht ausgeruht, sondern aufgebaut werden.(©  Roman – stock.adobe.com)
Bei der OZG-Umsetzung logiert der Freistaat Bayern aktuell auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von Hamburg. Auf diesem Erfolg soll sich – nach Aussagen der verschiedenen Ministerien – jedoch nicht ausgeruht, sondern aufgebaut werden.
(© Roman – stock.adobe.com)

Bayerns Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, präsentierte diesen Freitag ihr Schwerpunkteprogramm für das laufende Jahr. Gerlach unterstrich dabei den Fortschritt, den sie seit Amtsbeginn am 8. November 2023 in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Prävention erzielt habe. Sie betonte die Bedeutung der Digitalisierung für die Vereinfachung von Prozessen und die Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.

Die Ministerin erläuterte, dass die Digital-Offensive ihres Ministeriums sämtliche Aufgabenbereiche umfasst und darauf abzielt, durch wegweisende Projekte wie beispielsweise das digitale Ökosystem „Health Care BY Your Side“ die Veränderungen durch Digitalisierung und Innovation in der Gesundheitsversorgung zu begleiten.

Des Weiteren kündigte Gerlach eine Zusammenarbeit mit dem bayerischen Wissenschaftsministerium für die Schaffung einer „Bavarian Cloud for Health Research (BCHR)“ an, um eine optimale Datengrundlage für Versorgung, Wissenschaft und Innovation zu gewährleisten.

Neue Projekte starten – alte werden weitergeführt

Bereits gestartete Projekte wie dem „Digitale Pflegefinder“ und dem „Virtuellen Kinderkrankenhaus“ wurden Raum geboten, wobei Gerlach hervorhob, dass diese Initiativen das Ziel verfolgen, einerseits die Pflegeangebote zugänglicher zu machen und andererseits die Zusammenarbeit zwischen Kinderkrankenhäusern zu verbessern.

Weiterhin kündigte die Ministerin eine neue Förderrichtlinie im Bereich Digitalisierung und Zukunftstechnologien sowie eine Erhöhung der Fördermittel für Krankenhäuser an. So sollen in diesem Jahr über 200 Millionen Euro an Steuergeldern in bayerische Kliniken fließen. Gerlach setzte sich zudem für Verbesserungen bei der Krankenhausreform und der Pflege ein, indem sie auf die Notwendigkeit von Nachbesserungen an den Reformplänen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hinwies und Maßnahmen zur Entlastung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen forderte.

In Bezug auf die Prävention kündigte Gerlach die Weiterentwicklung eines Masterplans an, der sich neben bekannten Gesundheitsrisiken auch neuen Herausforderungen wie den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit widmet. Hierbei sollen insbesondere die Kommunen als wichtige Partner vor Ort eingebunden werden.

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