Bayern Pflegefinder wird gut angenommen

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Die Gesellschaft wird stetig älter. Damit einhergehend steigt auch der Bedarf an ambulanten wie stationären Pflegeangeboten. Seit kurzem gibt es im Freistaat ein Online-Angebot, welches die Suche nach seriösen Einrichtung im Bereich der Pflege erleichtern soll.

In der Pflege spielt Vertrauen eine entscheidende Rolle. Ein staatliches Pflegeportal hilft Angehörigen von bayerischen Pflegebedürftigen passende Angebote zu finden.(©  ake1150 - stock.adobe.com)
In der Pflege spielt Vertrauen eine entscheidende Rolle. Ein staatliches Pflegeportal hilft Angehörigen von bayerischen Pflegebedürftigen passende Angebote zu finden.
(© ake1150 - stock.adobe.com)

Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes gibt es in Deutschland zur Zeit knapp fünf Millionen Pflegebedürftige. Tendenz steigend. Sie werden aktuell von etwas mehr als einer Million Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Pflegeberufen betreut. Tendenz stark sinkend.

Die Pflege schlittert sehenden Auges in einen Pflegenotstand hinein. Kurzfristig einen Pflegeplatz für einen Angehörigen zu bekommen gleicht einem Lotteriegewinn. Das Angebot unseriöser oder unqualifizierter Pflegeservices stieg in den letzten Jahren sprunghaft an.

Um Angehörigen von pflegebedürftigen Personen bei der Suche nach einem adäquaten Betreuungsangebot unter die Arme zu greifen, hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention zum Jahresbeginn ein Online-Portal namens „Pflegefinder – Die Pflegebörse für Bayern“ aktiv geschaltet. Im Pflegefinder kann zunächst der eigene Wohnort eingegeben werden. Daraufhin zeigt das Portal Pflegeangebote an, die räumlich nahe verortet sind. In weiteren Schritten können Kapazitäten und Konditionen abgefragt werden.

Das Angebot scheint gut angenommen zu werden. Stand jetzt seien bereits knapp 900 ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen und weitere Versorgungsanbieter sowie über 200 Beratungsangebote auffindbar, teilte das Bayerische Gesundheitsministerium, unter der Leitung von Judith Gerlach, auf Nachfrage mit.

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