Innovationspartnerschaft in Brandenburg Hybride IT-Infrastruktur für bessere Gesundheitsversorgung

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Eine Hybrid-IT-Infrastruktur ist nur der erste Schritt, um die Gesundheitsversorgung in der Region Lausitz zu verbessern. Denn mit diesem Ziel wurde eine langfristige Innovationspartnerschaft zwischen der Telekom und der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT) eingegangen.

Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL-CT und Dr. Gottfried Ludewig, Geschäftsführer bei der Telekom Healthcare Solutions, während der Vertragsunterzeichnung zur Innovationspartnerschaft. (© Martin Ender)
Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL-CT und Dr. Gottfried Ludewig, Geschäftsführer bei der Telekom Healthcare Solutions, während der Vertragsunterzeichnung zur Innovationspartnerschaft.
(© Martin Ender)

Es soll ein Meilenstein auf dem Weg zur Nutzung der Digitalisierung sein – und zwar für die Menschen, die behandelt werden und die Mitarbeitenden der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT). Das sagte Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL-CT anlässlich der neuen, aber langfristigen Innovationspartnerschaft zwischen der Medizinischen Universität und der Telekom. Mit der langfristigen Zusammenarbeit soll nämlich die medizinische Therapie und die pflegerische und therapeutische Versorgung verbessert werden.

Dr. Gottfried Ludewig, Geschäftsführer bei Telekom Healthcare Solutions, teilte dazu mit: „Moderne Behandlung braucht nicht Zettelkasten und Fax-Geräte, sondern eine Infrastruktur, die von der Diagnostik bis zur Behandlung, Ärztinnen und Ärzte und die Pflegenden optimal unterstützt. Davon werden die Menschen in der Region mittel- und langfristig profitieren.“ In Zukunft sollen weitere Technologien und Dienste entwickelt werden, die den Bürgerinnen und Bürgern in Brandenburg nachhaltig helfen werden.

Nagel erklärte zudem, dass Patientendaten sicher erhoben und für die medizinische Versorgung genutzt werden sollen: „Es wird eine der zentralen Aufgaben der Modellregion, zu zeigen, welche Chancen für den medizinischen Fortschritt in der Nutzung von Patientendaten liegen. Höchste Datensicherheit ist die Grundlage für eine freiwillige Partizipation.“ Als Basis der Digitalisierung diene die Cloud. Die Daten werden beispielsweise in den regionalen Rechenzentren der Open Telekom Cloud gespeichert. Neben rund 1.500 Cybersecurity-Spezialistinnen und -spezialisten, die dafür sorgen, dass die Daten vor Hackern geschützt sind, sollen diese auch bei einem Wegfall eines Rechenzentrums weiterhin sicher und verfügbar bleiben. Denn die Daten werden in weiteren Rechenzentren gespiegelt und in der Klinik vorgehalten.

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz sollen in Zukunft außerdem das Krankenhaus, Patientinnen und Patienten sowie die Ärzteschaft profitieren: Zum einen ermöglicht KI einen schnellen und sicheren Zugang zum Gesundheitswesen und zum anderen verbessert KI auch die Prozesse in der Behandlung nach dem Krankenhausaufenthalt. Dadurch werden auch die Mitarbeitenden in der Pflege und im Krankenhaus in ihrer Arbeit entlastet.

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