28. Februar 2024 Innovative Apps gesucht: Bewerbungsphase für DGIM-Preis

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Mit dem „Peter-Müller-Digitalpreis“ will die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) die Entwicklung Digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) für die Innere Medizin fördern. Lösungsanbieter können sich noch bis zum 28. Februar bewerben.

Digitale Gesundheitsanwendungen unterstützen Patienten beim selbstständigen Krankheitsmanagement. (© Feodora -– stock.adobe.com)
Digitale Gesundheitsanwendungen unterstützen Patienten beim selbstständigen Krankheitsmanagement.
(© Feodora -– stock.adobe.com)

Vitalwerte messen, Ernährung und Bewegung dokumentieren: Wenn chronisch kranke Menschen verantwortungsvoll mit ihrer Erkrankung umgehen wollen, ist das mit einigem Aufwand verbunden. Gut konzipierte Mobile-Health-Lösungen sind dabei eine große Hilfe, nicht nur für die Patienten: „DiGA beispielsweise können die Durchführung und Überwachung einer Therapie deutlich vereinfachen – sowohl für die Behandelten als auch für Ärztinnen und Ärzte“, erklärt Professor Dr. med. Martin Möckel, Vorsitzender der DGIM-Arbeitsgruppe Digitale Gesundheitsanwendungen / KI in Leitlinien. Mit dem „Peter-Müller-Digitalpreis“ will die DGIM die Entwicklung dieser digitalen Therapieerweiterungen fördern. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis wird von der custo med GmbH gestiftet und wurde in den vergangenen Jahren als „Peter-Müller-Kreativpreis“ verliehen. Mit der Umbenennung soll der digitale Schwerpunkt betont werden. Gesucht sind „herausragende, neuartige und effektive Lösungen im Bereich Mobile Health.“

Bewerbungen bis 28. Februar

Für die Teilnahme können sich Entwickler digitaler Gesundheitsanwendungen bewerben – Personen, Organisationen und Firmen. Infrage kämen vor allem Digitale Gesundheitsanwendungen, die bereits zugelassen sind oder sich in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase befinden, erläutert Professor Dr. med. Andreas Neubauer, Vorsitzender der DGIM 2023/2024. Besonders interessant: Anwendungen, die mit mobilen Sensoren wie Smartwatches oder anderen Wearables interagieren.

Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig: Zunächst soll die Funktion der DiGA mit ersten Anwendungsdaten beschrieben werden. Aus den eingegangenen Bewerbungen wählt die DGIM-Arbeitsgruppe dann sechs Lösungen aus – die dann in der zweiten Runde auf dem diesjährigen Internistenkongress in Wiesbaden präsentiert werden. „Bei diesem bislang als DiGA-Pitch-Battle bekannten Format stellen die Bewerber ihre Mobile Health-Entwicklungen live dem Publikum und einer fachkundigen Jury vor“, so Martin Möckel. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2024.

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