Organspende ja oder nein? Organspende-Register läuft gut an

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Seit fünf Monaten ist das Organspende-Register in Betrieb. Die Möglichkeit, die persönliche Entscheidung pro oder kontra Organspende online zu hinterlegen, haben bereits zahlreiche Menschen ergriffen.

Machen auf das Thema Organspende aufmerksam: die Schauspieler Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär.(©  BZgA)
Machen auf das Thema Organspende aufmerksam: die Schauspieler Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär.
(© BZgA)

Mit der Entscheidung, ob nach dem eigenen Ableben die eigenen Organe ganz oder teilweise für eine Transplantation zur Verfügung stehen sollen oder nicht, tun sich viele Menschen schwer. Nicht weniger schwer ist es für die Angehörigen, die diese Entscheidung treffen müssen, falls es der Betroffene zu Lebzeiten nicht geregelt hat.

Hier kommt das Organspende-Register ins Spiel. Seit fünf Monaten gibt es die Möglichkeit, die persönliche Entscheidung online zu hinterlegen – sie ist damit jederzeit im Fall des Falles abrufbar. 145.712 Bürgerinnen und Bürger haben dies bereits getan (Stand 12. August 2024).

Anhand einer Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) genau, wie der eigene Eintrag ins Register gelingt. Der Eintrag selbst ist über die Website organspende-register.de/ möglich. Zur Identifizierung werden die AusweisApp und ein Ausweisdokument mit eID-Funktion, zum Beispiel der Personalausweis, benötigt.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung erläutert,

  • wie Smartphone, Tablet oder PC vorbereitet werden müssen,
  • wann ein Kartenlesegerät benötigt wird,
  • wie die Identifikation mit der eID-Funktion genau abläuft,
  • welche Schritte beim Eintrag der Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende im Organspende-Register notwendig sind und
  • wie sich die Erklärung im Organspende-Register ändern oder löschen lässt.

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