Digitale Technologien in den Pflegealltag bringen Pflege digital: Bayern fördert Forschungsinitiative

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Die Bayerische Forschungsinitiative Pflegetechnik (FiPtec) erhält vom Freistaat rund 4,5 Millionen Euro Fördermittel. Damit soll eine interdisziplinäre Plattform geschaffen werden, um Wissen aus Forschung, Entwicklung und Praxis für die Pflege zusammenzubringen.

„Die FiPtec wird im Verbund mit allen bayerischen Hochschulen und Universitäten mit pflegewissenschaftlicher Ausrichtung eine Forschungsoffensive zur ‚guten Pflege für morgen‘ starten.“ (Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention)(Bild:  Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention)
„Die FiPtec wird im Verbund mit allen bayerischen Hochschulen und Universitäten mit pflegewissenschaftlicher Ausrichtung eine Forschungsoffensive zur ‚guten Pflege für morgen‘ starten.“ (Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention)
(Bild: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention)

Hier ein Pflegeroboter, dort ein Pilotprojekt? Der Ansatz in Bayern sieht anders aus. Mit der HighCare Agenda will man digitale Technologien in der Pflege nachhaltig etablieren und dabei von Anfang an auch die Anwender mit einbeziehen. Rund 31 Millionen Euro stellt die Bayerische Staatsregierung dafür zur Verfügung. Zwei wichtige Pfeiler sind dabei das Kompetenzcluster innovative Pflege (KiPf) am Zentrum für Telemedizin (ZTM) e.V. in Bad Kissingen und die Bayerische Forschungsinitiative Pflegetechnik (FiPtec) an der Hochschule Kempten.

Das KiPf erhielt bereits letzten Herbst Fördermittel in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro. Nun wurde auch die Forschungsinitiative finanziell ausgestattet: Das Bayerische Gesundheitsministerium gab am 10. Februar die Förderung mit rund 4,5 Millionen Euro bekannt.

Bayern verfügt bereits über eine außerordentlich vielfältige und dynamische Forschungslandschaft im Bereich pflegebezogener Technologien. FiPtec baut die strategische Bündelung, Koordinierung und Weiterentwicklung dieser Aktivitäten aus.

Judith Gerlach, Gesundheits- und Pflegeministerin in Bayern.

Die FiPtec soll gemeinsam mit allen bayerischen Hochschulen und Universitäten mit pflegewissenschaftlicher Ausrichtung eine Forschungsoffensive zur „guten Pflege für morgen“ starten, die entsprechenden Forschungen koordinieren und eine interdisziplinäre Plattform für ganz Bayern schaffen, um Wissen aus Forschung, Entwicklung und Praxis für die Pflege zusammenzubringen.

Zu den Aufgaben der FiPtec gehören auch eigene Projekte, wie etwa eine Fortbildungsoffensive für Pflegekräfte zu Pflegetechnik-Experten. Sie soll zudem Reifegradmodelle für Pflegeeinrichtungen entwickeln und untersuchen, welche Hindernisse es bei der Einführung digitaler Technologien gibt.

Um die Ergebnisse der Arbeit auch in die Praxis zu überführen, arbeitet die Forschungsinitiative mit dem KiPf zusammen, das auch die Schulungen für die künftigen Pflegetechnik-Experten anbieten soll.

Die Bayerische Forschungsinitiative Pflegetechnik – FiPtec – ist beim Bayerischen Zentrum Pflege Digital an der Hochschule Kempten angesiedelt und soll bis 31. August 2029 laufen.

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