Virtuelle Institutionsausweise für Krankenhäuser RISE testet HSM-B bei der RHÖN-KLINIKUM AG

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Virtuelle Institutionsausweise als Schlüssel zur Telematikinfrastruktur: RISE startet Friendly User Tests für HSM-B in der Produktivumgebung der RHÖN-KLINIKUM AG.

Virtuelle Institutsausweise sollen die bisherigen SMC-B Karten künftig ersetzen.(Bild: ©  Art By Ahmar - stock.adobe.com / KI-generiert)
Virtuelle Institutsausweise sollen die bisherigen SMC-B Karten künftig ersetzen.
(Bild: © Art By Ahmar - stock.adobe.com / KI-generiert)

Künftig ohne Karte: Noch ist der Zugang zur Telematikinfrastruktur (TI) in den Praxen und Krankenhäusern an die SMC-B Karte, den elektronischen Praxis- oder Institutionsausweis, gebunden – mit allen Konsequenzen für den administrativen und logistischen Aufwand beim Kartentausch. Ab 2026 sollen die physischen Karten und Terminals durch virtuelle Institutsausweise ersetzt werden. Die entsprechenden Hardware-Sicherheitsmodule Typ B (HSM-B) werden bereits getestet: Wie Hersteller RISE Research Industrial Systems Engineering) jetzt informierte, hat die gematik die Zulassung für den Friendly User Test des HSM-B bei der RHÖN-KLINIKUM AG erteilt.

Die virtuellen Ausweise können zentral mittels RISE Highspeed-Konnektoren betrieben werden kann. Die RHÖN-KLINIKUM AG ersetzt viele, bislang im Rechenzentrum betriebene SMC-B durch einen RISE Highspeed-Konnektor und erprobt damit den Einsatz in der Produktivumgebung großer Einrichtungen. „Das HSM-B ersetzt eine Vielzahl an zuvor eingesetzten SMC-B Karten, dadurch erreichen wir nicht nur eine höhere Skalierbarkeit, sondern erwarten auch deutlich weniger Aufwand und bessere Performance im Betrieb“, erläutert Julian Schäfer, RHÖN-KLINIKUM AG. Die Tests schließen zudem die vorgelagerten Ausgabeprozesse in den Antragsportalen der DKTIG (Deutsche Krankenhaus TrustCenter und Informationsverarbeitung GmbH) mit ein.

„Wir freuen uns, dass wir auch bei der Entwicklung des HSM-B eine Vorreiterrolle einnehmen konnten.“ Vor allem für Krankenhäuser, in weiterer Folge auch für Leistungserbringer, werde das HSM-B in Kombination mit dem RISE Highspeed-Konnektor und dem RISE TI-Gateway eine deutliche Erleichterung im Alltag, sagt Dr. Christian Schanes, Mitglied der Geschäftsführung von RISE. Er sieht demnach Vorteile vor allem für größere Einrichtungen und mobile Szenarien.

Zuvor hatte eHealth Experts GmbH (ehex) bekanntgegeben, dass ihr TI-Gateway „infinity gate“ in der geschlossenen Testumgebung Zugriff auf ihre HSM-B-Lösung bietet und erste Partnerunternehmen diese bereits erproben.

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