Telematikinfrastruktur Secunet: HSK 2.0 erhält Zulassung von gematik

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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2025 wird ein spannendes Jahr für die Telematikinfrastruktur (TI). Schließlich steht mit der Einführung des TI-Messengers im Juni eine große Evolutionsstufe bevor. Kurz vor Jahresende hat das Essener Sicherheitsunternehmen secunet die Zulassung seines verbesserten Highspeedkonnektors (HSK 2.0) durch die gematik bekannt gegeben.

Die Telematikinfrastruktur steht mittelfristig vor großen Veränderungen.(©  MQ-Illustrations – stock.adobe.com)
Die Telematikinfrastruktur steht mittelfristig vor großen Veränderungen.
(© MQ-Illustrations – stock.adobe.com)

Mit dem HSK hat Secunet die erste Konnektor-Variante speziell für den zentralen Betrieb in Rechenzentren konzipiert. Der Vorteil des HSK zeigt sich in einer serverbasierten Lösung, welche zahlreiche einzelne Konnektoren ersetzt. Dadurch wird einerseits der administrative Aufwand signifikant reduziert und andererseits der Betrieb einfacher und kosteneffizienter gestaltet..

Über das TI-Gateway (TIG) kann der HSK 2.0 in einem sicheren und zertifizierten Rechenzentrum betrieben werden. Auf diese Art und Weise können Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, sicher und zuverlässig an die Telematikinfrastruktur angebunden werden. Das TIG fungiert als „as-a-Service“-Lösung und soll die bisher genutzten stationären Konnektoren vollständig ersetzen. Insbesondere kleinere oder mobile Einrichtungen profitieren von einem zentralisierten und leistungsstarken Zugang zur TI. Darüber hinaus werde dadurch auch eine flexible und standortunabhängige Anbindung gewährleistet, heißt es vonseiten des Herstellers.

Die Entwicklung des Secunet TIG fand in Kooperation mit Worldlin, einem der führenden Anbieter von eHealth-Kartenterminals, statt. Weiterhin baue der HSK 2.0 technisch auf Hardware des chinesischen Herstellers Lenovo auf. Das TIG soll – laut Hersteller – nahtlos in bestehende Konnektorenumgebungen integriert werden können.

„Eine Telematikinfrastruktur im Wandel erfordert flexible Lösungen, die den individuellen Bedürfnissen der Leistungserbringer und den aktuellen Anforderungen gerecht werden“, erklärt Markus Linnemann, Vice President Division eHealth bei secunet. Der Highspeedkonnektor bildet die technische Grundlage des TI-Gateways und ermöglicht einen hochskalierbaren, zentral verwaltbaren Zugang zur TI. Damit werde ein zukunftssicherer Weg für die digitale Gesundheitsversorgung geebnet.

Das TI-Gateway dient bereits jetzt als Basis für die nächste Entwicklungsstufe der Telematikinfrastruktur, die sogenannte TI 2.0. Diese soll innerhalb der nächsten eingeführt werden und weitere Fortschritte in der Digitalisierung des Gesundheitswesens ermöglichen.

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