Verschlüsselte Versichertendaten Sicherer Zugriff auf elektronische Patientenakte

Von Stephan Augsten 1 min Lesedauer

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Einer der Vorteile der elektronischen Patientenakte ist, dass Krankenversicherte diese einsehen können. Damit der Zugriff in einem sicheren Kontext erfolgen kann, hat der Verschlüsselungsspezialist eperi mit einem Verifizierungsanbieter zusammengearbeitet.

Die Verschlüsselungstechnologie von eperi soll Krankenversicherten den sicheren Zugang zu ihrer elektronischen Patientenakte gewähren.(©  agenturfotografin - stock.adobe.com)
Die Verschlüsselungstechnologie von eperi soll Krankenversicherten den sicheren Zugang zu ihrer elektronischen Patientenakte gewähren.
(© agenturfotografin - stock.adobe.com)

Der Verschlüsselungsspezialist eperi hat eine Lösung entwickelt, die Millionen Krankenversicherten den sicheren Zugang zu ihren persönlichen Daten ermöglichen soll. Dabei war das Unternehmen allerdings auf die Zusammenarbeit mit einem – nicht explizit genannten – Verifizierungsanbieter angewiesen.

Die neue Technologie erlaubt es Versicherten mehrerer gesetzlicher Krankenkassen, über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung auf ihre elektronische Patientenakte (ePA) zuzugreifen. Dies geschieht über die App der jeweiligen Krankenkasse. Durch die Unterstützung von eperi könne die Verifizierungsplattform die Versichertendaten sowie andere Daten ohne Mehraufwand schützen.

Der beteiligte Verifizierungsanbieter betreibt eine Single-Sign-on-Plattform, um seinen Kunden die Kontrolle über ihre elektronische Identität zu geben. Dies gilt für die Anmeldung in der Krankenkassen-App ebenso wie für Online-Transaktionen oder andere Prozesse, die eine digitale Identifikation erfordern. Die integrierte Verschlüsselungstechnologie von eperi soll dabei für den Schutz der Versichertendaten und die Einhaltung der Datenschutzvorgaben im Gesundheitsbereich sorgen.

Die Schlüsselverwaltung und die Integration mit Hardware-Security-Modulen wurden gemeinsam erarbeitet. Ein Merkmal der Lösung ist die Verwendung individueller, sich regelmäßig aktualisierender Schlüssel für jeden Nutzerdatensatz. In der Entwicklung mussten hierfür verschiedene Aspekte berücksichtigt werden: die Erfüllung regulatorischer Anforderungen, die Verschlüsselung von Identitätsattributen und Transaktionsdaten sowie die Integration in bestehende Sicherheitssysteme.

Laut eperi erfüllt die Lösung die Kriterien von Verordnungen zur elektronischen Identifizierung, von Vertrauensdiensten des Europäischen Instituts für Telekommunikationsnormen sowie die Richtlinien der Agentur für digitale Medizin. Die Lösung sei bereit gemäß der bestehenden Compliance-Vorgaben zertifiziert und zugelassen worden.

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