Bayern Telemedizin-Zentrum erhält weitere Förderungen

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Digitalisierung spielt eine tragende Rolle im Gesundheitswesen des Freistaats. Seit 2017 wird ein Forschungszentrum im bayerischen Bad Kissing gefördert. Die Fördersumme wurde nun erneut erhöht.

Die Juristin Judith Gerlach (CSU) ist seit Ende 2023 Bayerns Gesundheitsministerin.(©  Susie Knoll/Stimmkreisbüro Judith Gerlach)
Die Juristin Judith Gerlach (CSU) ist seit Ende 2023 Bayerns Gesundheitsministerin.
(© Susie Knoll/Stimmkreisbüro Judith Gerlach)

„Die Telemedizin leistet einen wesentlichen Beitrag zur flächendeckenden und hochwertigen medizinischen Versorgung in Bayern.“ Mit diesen Worten übergab die Bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) am Donnerstag den neuen Förderbescheid an die Verantwortlichen des Zentrums für Telemedizin (ZTM) e.V. in Bad Kissing. Gerlach ergänzte, dass das Zentrum für Telemedizin erlebbar mache, welche großen Möglichkeiten Digitalisierung für Patientinnen und Patienten, Pflegebedürftige sowie für die Ärzteschaft und Pflegende biete. Der Freistaat Bayern setze daher die Unterstützung des ZTM fort. Die Fördersumme beläuft sich auf etwas mehr als 600.000 Euro.

In den vergangenen Jahren wurde das ZTM mit mehr als sechs Millionen Euro bezuschusst. Seit 2017 gar institutionell, also jährlich neu und an den jeweiligen Bedarf angepasst. In den Augen von Gerlach ein sinnvolles Investment. Schließlich fokussiert sich das ZTM – spätestens seit der Covid19-Pandemie – auf die Nutzung der Chancen von E-Health und E-Care. Und das bayernweit. Darüber hinaus verfügt der Verein über einen Showroom in Bad Kissingen, den man auch rein digital besichtigen kann.

Durch die telemedizinische Vernetzung werde medizinisches Spezialwissen landesweit verfügbar gemacht. Davon würden insbesondere Patientinnen und Patienten bei der Notfallbehandlung von Schlaganfällen oder Herzinfarkten profitieren, führte Gerlach weiter. Schließlich zähle hierbei jede Minute.

Die Ministerin stellte jedoch klar, dass die Digitalisierung „auf keinen Fall“ den persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patienten ersetzen soll. Vielmehr kann eine Entlastung für die Leistungserbringer geschaffen werden wodurch mehr Zeit für andere Aufgaben bleibe. „Digitale Prozesse verbessern das, worauf es am meisten ankommt: die Versorgungsqualität und die Patientenzufriedenheit.“

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