Digitale Gesundheitskompetenz im Alter vdek wird Partner des DigitalPakt Alter

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Der Verband der Ersatzkassen setzt sich für die digitale Teilhabe älterer Menschen ein. Mit der Partnerschaft im „DigitalPakt Alter“ nimmt erstmals ein Akteur aus dem Gesundheitswesen an einer Initiative teil, die Seniorinnen und Senioren den Zugang zur digitalen Welt erleichtern will.

Digitale Teilhabe muss in vielen Bereichen von Grund auf mitgedacht werden.(Bild: ©  magele-picture - stock.adobe.com)
Digitale Teilhabe muss in vielen Bereichen von Grund auf mitgedacht werden.
(Bild: © magele-picture - stock.adobe.com)

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet schnell voran – doch nicht alle können gleichermaßen Schritt halten. Besonders ältere Menschen stehen vor der Herausforderung, sich in der Welt von elektronischer Patientenakte, E-Rezept und digitalen Gesundheitsanwendungen zurechtzufinden. Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat diese Lücke erkannt und schließt sich als neuer Partner dem DigitalPakt Alter an.

Der DigitalPakt Alter, eine gemeinsame Initiative der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), verzeichnet aktuell 44 Partner aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.

Niedrigschwellig und praxisnah

Die Ersatzkassen TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK, die die Interessen von etwa 28 Millionen Deutschen vertreten, bringen ihr gemeinsames Online-Angebot „Gesund digital“ in die Partnerschaft ein. Die Plattform richtet sich gezielt an Menschen mit wenig digitaler Erfahrung und bietet multimediale Hilfestellungen in Form von Texten und Informationsvideos. Im Fokus stehen dabei praktische Anleitungen für den Umgang mit der elektronischen Patientenakte (ePA), dem E-Rezept und den Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA).

„Digitale Anwendungen wie ePA, Videosprechstunde und Co. spielen eine immer wichtigere Rolle in der Versorgung“, betont Boris von Maydell, Vertreter des vdek-Vorstandes. Es sei auch Aufgabe der Krankenkassen, die Menschen vom Nutzen der digitalen Anwendungen zu überzeugen und ihnen Hilfestellung für deren Anwendung anzubieten.

Digitalisierung darf niemanden zurücklassen

„Wer bislang wenig Erfahrungen mit dem Digitalen sammeln konnte, fühlt sich vielleicht überrumpelt und allein gelassen. Das dürfen wir nicht zulassen“, erklärt Astrid Mönnikes, Projektleiterin bei DigitalPakt Alter. Die Partnerschaft zwischen vdek und DigitalPakt Alter soll genau hier ansetzen und sicherstellen, dass digitale Entwicklungen im Gesundheitswesen den Menschen helfen und nicht belasten.Die ältere Generation fit für die Versorgung von morgen zu machen, sei nicht nur eine technische Herausforderung, sondern vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

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