Patientenkommunikation Vom Papier zum Patienten

Ein Gastbeitrag von Martin Suter 2 min Lesedauer

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Die Erwartungen von Patientinnen und Patienten an Gesundheitsdienstleister haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Während früher die reine Effizienz der Versorgung im Vordergrund stand, fordern Patientinnen und Patienten heute personalisierte, nahtlose und kanalübergreifende Interaktionen und eine patientenorientierte Kommunikation.

Die Kommunikation zwischen Leistungserbringern und Patienten findet zunehmend digital statt.(©  K Davis/peopleimages.com – stock.adobe.com)
Die Kommunikation zwischen Leistungserbringern und Patienten findet zunehmend digital statt.
(© K Davis/peopleimages.com – stock.adobe.com)

Unser jüngster Benchmark-Report zeigt, dass 63 Prozent der deutschsprachigen Kunden die Kommunikation mit einem Unternehmen abbrechen würden, wenn die Informationsbeschaffung als zu kompliziert empfunden wird – ein signifikanter Anstieg im Vergleich zu 45 Prozent im Vorjahr. Dieses Ergebnis lässt sich auf Gesundheitseinrichtungen übertragen.

Diese Entwicklungen machen deutlich, wie wichtig es ist, Datenerfassungs- und Verwaltungsprozesse zu modernisieren, um sowohl die Zufriedenheit der Patienten zu erhöhen als auch die Effizienz der Arbeitsabläufe zu verbessern.

Gleichzeitig stehen viele Gesundheitsorganisationen vor Herausforderungen wie ineffizienten Prozessen, veralteten Technologien und einer zunehmenden Belastung des Personals.

Mehr Zeit für das Wesentliche: Digitale Tools für eine optimierte Patientenkommunikation

Effiziente Kommunikation ist der Schlüssel zu einer positiven Patientenerfahrung. Cloudbasierte Plattformen für die Automatisierung von Formularen und Prozessen bieten eine transformative Möglichkeit, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und gleichzeitig die Qualität der Interaktionen zu verbessern.

Intelligente Technologien revolutionieren die Gestaltung aller Kontaktpunkte entlang der Patientenreise und sorgen für mehr Effizienz – von der Anmeldung über die Behandlung bis hin zur Nachsorge.

Ein zentraler Vorteil liegt in der effizienten Datenerfassung: Bereits vorhandene Patientendaten werden nahtlos integriert, Doppelerfassungen vermieden und der Aufwand für Patientinnen und Patienten sowie für das Personal deutlich reduziert.

Dynamische Formulare mit intuitivem und benutzerfreundlichem Design passen sich flexibel an die Eingaben der Nutzer an. Dadurch entstehen personalisierte Erfahrungen und eine gesteigerte Transparenz für Patienten. Gleichzeitig wird der administrative Aufwand für Mitarbeitende erheblich verringert, sodass sie sich stärker auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Dies reduziert Stress und steigert die Arbeitszufriedenheit nachhaltig.

Der Einsatz moderner Technologien fördert zudem die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen, indem zentrale Informationen in Echtzeit bereitgestellt werden. Eine verbesserte Kommunikation und Koordination innerhalb der Organisation stärkt nicht nur die internen Abläufe, sondern führt auch zu einer höheren Versorgungsqualität für die Patienten.

Cloudbasierte Lösungen: Zukunft des Gesundheitswesens

Gesundheitseinrichtungen, die in cloudbasierte Technologien investieren, positionieren sich nicht nur für aktuelle Herausforderungen, sondern schaffen auch die Grundlage für zukünftige Innovationen. Künstliche Intelligenz (KI) und Low-Code-Plattformen spielen bei der Entwicklung dieser Lösungen eine Schlüsselrolle. Sie ermöglichen eine schnelle Anpassung an neue Anforderungen und erleichtern die Einführung neuer Prozesse – ohne umfangreiche IT-Ressourcen.

Die zunehmende Digitalisierung bietet die Chance, telemedizinische Dienstleistungen weiter auszubauen und das Patientenerlebnis noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Gleichzeitig wird das Personal durch effizientere Arbeitsabläufe entlastet, was langfristig zu einer nachhaltigeren und patientenorientierteren Gesundheitsversorgung führt.

Moderne, cloudbasierte Lösungen zur Formular- und Prozessautomatisierung sind unverzichtbar, um den steigenden Erwartungen der Patientinnen und Patienten gerecht zu werden und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für das Personal im Gesundheitswesen zu verbessern. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, Prozesse effizienter und benutzerfreundlicher zu gestalten, sondern tragen auch dazu bei, die Qualität der Gesundheitsversorgung insgesamt zu verbessern.

Indem sie in cloudbasierte Technologien investieren, setzen Gesundheitsdienstleister ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte und patientenzentrierte telemedizinische Versorgung.

Martin Suter
ist CPO bei Smart Communications.

Bildquelle: Smart Communications

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