Bayern Ministerium und Verbände wollen Gesundheits-Start-ups unterstützen

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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In einer Absichtserklärung haben das Bayerische Gesundheitsministerium, TUM Venture Labs und Verbände gemeinsame Maßnahmen vereinbart, um Start-ups im Healthcare-Bereich zu fördern und neue Technologien in die Versorgung zu integrieren.

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach: „Durch unsere Initiative verbessern wir in Bayern die Rahmenbedingungen für Gesundheits-Start-ups. Wir wollen damit die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wissenschaft und Selbstverwaltung stärken und innovative Lösungen schneller in den Versorgungsalltag bringen."(© StMGP)
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach: „Durch unsere Initiative verbessern wir in Bayern die Rahmenbedingungen für Gesundheits-Start-ups. Wir wollen damit die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wissenschaft und Selbstverwaltung stärken und innovative Lösungen schneller in den Versorgungsalltag bringen."
(© StMGP)

Bayern setzt bei der Gesundheitsversorgung auf die Förderung von Start-ups: Beim zweiten „Round Table Start-ups in Gesundheit, Pflege und Prävention“ haben Gesundheitsministerin Judith Gerlach, Dr. Philipp Gerbert, CEO TUM Venture Labs, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Ärzteverbänden und Krankenkassen eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, um die Rahmenbedingungen für die jungen Unternehmen zu verbessern. Darin vereinbarten sie, Start-ups mit „vielversprechenden Lösungen“ zu unterstützen, um neue Technologien erfolgreich in die Versorgung zu integrieren. Zu den weiteren Maßnahmen gehören die niederschwellige Bereitstellung von Informationen – über feste Anlaufstellen erhalten Gründerinnen und Zugang zu Fachwissen und relevanten Informationen – und die Identifizierung und Nutzung von Best-Practice-Modellen.

Der „Round Table „Start-ups in Gesundheit, Pflege und Prävention“ soll als zentrale Dialogplattform etabliert werden, um Herausforderungen und technologische Entwicklungen gemeinsam zu diskutieren. Fortschritte und Herausforderungen dieser Kooperation sollen kontinuierlich analysiert und die Strategie flexibel angepasst werden.

Bayern hat starke Start-ups, die unser Gesundheitswesen weiterentwickeln. Wir können mit ihnen durch neue Technologien und digitale Lösungen die Versorgung effizienter, patientenfreundlicher und zukunftsfähiger machen.

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach

„Wir freuen uns, mit unserer Deep-Tech und Entrepreneurship Expertise und im engen Austausch zwischen Start-ups, Kostenträgern, klinischer Anwendung, Industrie und Politik einen entscheidenden Beitrag zu leisten, damit zukunftsweisende Gesundheitslösungen schneller den Weg in den Versorgungsalltag finden“, sagte Dr. Philipp Gerbert.

Neben der Ministerin und Dr. Philipp Gerbert für die TUM Venture Labs unterzeichneten die Erklärung:

  • Dr. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer;
  • Dr. Peter Heinz, 1. Stv. Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns;
  • Dr. Barbara Mattner, Vizepräsidentin der Bayerischen Landeszahnärztekammer;
  • Dr. Rüdiger Schott, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns;
  • Franziska Scharpf, Vizepräsidentin der Bayerischen Landesapothekerkammer;
  • Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes;
  • Christina Leinhos, stv. Geschäftsführerin der Bayerischen Krankenhausgesellschaft;
  • Ekkehard Ellmann, Geschäftsbereichsleiter Recht der AOK Bayern;
  • Thomas Hackenberg, Leiter der Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek);
  • Dr. Daniel Sutor, Stellvertreter des Vorstands des BKK-Landesverbandes Bayern;
  • Dr. Angelika Feldmann, Referentin Stab Politik der IKK Classic und
  • Dr. Florian Reuther, Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung.

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