Compamed 2022

Volle Hallen und wichtige Impulse für die Medtech-Industrie

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Apropos Wearables: Dieser Anwendungsbereich wird für Zulieferunternehmen der Medizintechnik-Industrie immer bedeutsamer. Coat-X hat zum Beispiel eine ultradichte Gehäusetechnologie für tragbare oder implantierbare elektronische Komponenten und PCBAs entwickelt (PCBA steht für Printed Circuit Board Assembly, also bestückte Leiterplatten). Das Schweizer Unternehmen ist ein Lösungsanbieter für kritische Dichtigkeitsprobleme und Experte für Dünnfilmverkapselung und wird im Rahmen des Forums über seine Verkapselungstechnologie zum Schutz kritischer elektronischer Komponenten in Wearables in einem Vortrag von CEO Dr. Andreas Hogg informieren.

Seit 25 Jahren bei der Compamed dabei mit großem Netzwerk

Seit über 25 Jahren ist Mednet in Düsseldorf vertreten: „Die Compamed ist für uns seit der ersten Stunde ein wichtiger Branchentreffpunkt, sowohl für Kunden als auch für Lieferanten und Partner. An unserem Gemeinschaftsstand beteiligen sich jedes Jahr die durch uns in Europa vertretenen, internationalen Hersteller“, erklärt Matthias Heinz, Mednet-Geschäftsführer. Das Unternehmen fungiert als kompetenter Dienstleister und Lieferant für die Medizinprodukte- und Pharmaindustrie mit einem breiten Portfolio an Standardkomponenten namhafter Hersteller sowie eigenen Produktlinien u. a. für die interventionelle Radiologie und Infusionstechnik. Darüber hinaus bietet es ein weltweit gut etabliertes Netzwerk für umfassende Material- und Fertigungstechnologien.

„Auf unserem Stand bieten wir mit Hilfe unseres Netzwerks Lösungen aus einer Hand: von der medizinischen Standardkomponente bis hin zum individuellen Bauteil. Die Bandbreite reicht von Hochleistungspolymeren, biomedizinischen Compounds und Legierungen bis hin zu kundenspezifischen Metallkomponenten, tiefgezogenen Teilen und Präzisionsklingen. Unser neuester Partner Arkema, führender Hersteller von Hochleistungspolymeren, fertigt unter anderem biobasierte und recyclebare Polymere“, so Heinz. Über dieses Thema wird Arkema auch beim Compamed Suppliers Forum in einem Beitrag informieren, da das wichtige Thema Nachhaltigkeit auch in der Medizintechnik immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Highlights auf dem IVAM-Gemeinschaftsstand

Der Fachverband IVAM gestaltet nicht nur programmatisch das Compamed High-Tech Forum, sondern organisiert auch den Gemeinschaftsstand und Produktmarkt „High-tech for Medical Devices“. Hier geht es um Innovationen der Schlüsseltechnologien Mikrotechnik, Nanotechnik, Photonik und neue Materialien. Internationale Firmen und Forschungseinrichtungen sind regelmäßig Beteiligte auf dem über 600 m² großen Gemeinschaftsstand. In diesem Jahr umfasst der IVAM-Bereich fast 50 Unternehmen und Institute aus neun Nationen. Optik- und Präzisionstechnikunternehmen aus der Schweiz sind diesmal besonders stark vertreten. Vor Ort gibt es zahlreiche miniaturisierte Komponenten (mikroelektronisch, optoelektronisch, mikrooptisch, mikrofluidisch), Sensoren, Aktoren und Sensorsysteme, Mikropumpen, Beschichtungen, smarte Textilien sowie Fertigungs- und Bearbeitungsverfahren zu sehen. Insgesamt spielen optische Komponenten und Verfahren eine zunehmend große Rolle.

Kein noch so kleiner Defekt bleibt unentdeckt

Das Unternehmen Mabri Vision ist zum ersten Mal mit dem IVAM bei der Compamed dabei und thematisiert in Düsseldorf automatisierte Systeme zur optischen Qualitätsprüfung. Durch den Einsatz eines variablen Beleuchtungssystems können transparente und nicht-transparente Materialien, wie Mikrofluidik-Chips, auf Defekte, Kratzer, Partikel, Fehlstellen und geometrische Eigenschaften geprüft werden. Die Prüfanlage „MV.EYE MI1“ für Mikrofluidik-Chips ist eine inline-fähige Lösung zur automatisierten 100-Prozent-Prüfung von großflächigen und mikrostrukturierten Bauteilen. Die schnelle und hochauflösende Bilderfassung, gepaart mit einer KI-unterstützten Auswertesoftware, ermöglicht, zuverlässig Defekte zu erkennen und die Maßhaltigkeit der Chips zu prüfen.

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