Das Gesundheitswesen ist mit zahlreichen Herausforderungen wie Regularien, Finanzierungsproblemen oder dem Fachkräftemangel konfrontiert. Zusätzlich oder gerade deswegen muss die digitale Transformation vorankommen. Systemhäuser unterstützen dabei.
In Ruhe und partnerschaftlicher Zusammenarbeit können die hohen IT-Anforderungen im Gesundheitswesen gemeistert werden.
(Bild: KI-generiert / Copilot)
Healthcare hat viele Facetten. Selbst innerhalb eines Segments, man nehme Kliniken und Krankenhäuser, laufen hunderte IT-Prozesse ab. Von einer sicheren Infrastruktur bis hin zur arbeitserleichternden Sensorik. Das Systemhaus Cancom hat ein breites Portfolio an Lösungen und Services für das Gesundheitswesen und kann unter anderem einiges zur Sensorik beitragen. Julius Rummich, Business Development Manager Healthcare bei Cancom, weiß: „Durch Sensorik können Ressourcen entlastet werden – finanziell wie personell.“ Ob Füllbestände der Dispenser, Kühlschränke, die Legionellen-Überwachung, die Belegung der Ultraschallgeräte, Räume oder die Raumtemperatur, all das beruht auf Sensorik, bei deren Implementierung das Systemhaus berät und unterstützt. Die Fachbreite ist immens. „Wichtig ist für uns – mit unserer Erfahrung am Markt – Lösungen zu bieten, die das Klinikum, den Arzt oder die Pflegekraft wirklich weiterbringen“, betont Rummich.
Sensorik in der Praxis
Durch Sensorik kann beispielsweise die passende Temperatur in einem Raum ermittelt und so können gegebenenfalls Heizkosten gespart werden. Besonderes Interesse gelte laut Gerhard Hacker, Senior Manager Healthcare bei Cancom, der Sturzsensorik, welche die „Patientenüberwachung“ erleichtert. Damit werden dank Analyse von Bewegungsmustern Stürze schneller erkannt und im Ernstfall Zuständige informiert. Über ein Dashboard ermöglicht Cancom die Integration solcher Sensorik und verschafft einen Gesamtüberblick – unabhängig davon, ob die Technologien in einem Gebäude, auf dem Campus oder campusübergreifend integriert sind. Oft ist die Implementierung solcher „Alltagshilfen“ mit wenig Invest verbunden. „Es geht nicht um immens große Projekte mit riesigem Aufwand. Aber solche Lösungen können eine erhebliche Entlastung für das Personal bedeuten und in vielen Fällen gesetzliche Anforderungen erfüllen“, erklärt Hacker.
Statt Druck auszuüben, gehen wir pragmatisch und ruhig vor. Gemeinsam mit dem Kunden analysieren wir den aktuellen Stand und ermitteln die notwendigen Maßnahmen.
Gerhard Hacker, Senior Manager Healthcare bei Cancom
Dass IoT immer stärker Einzug in das Gesundheitswesen findet, zeigt die Analyse „IoT im Gesundheitswesen: Marktdaten & -analyse“ der Statista Market Insights. IoT-Umsätze im Healthcare-Bereich steigen stetig und werden es weiterhin. Europa war 2022 mit 27,8 Billionen Dollar der größte Umsatzmarkt, Deutschland führt mit 3,4 Millionen Nutzern von IoT-Geräten.
Entscheidend ist es, Vorgänge im medizinischen Umfeld zu verstehen. „Sensorik hilft, stilles Wissen über Prozesse sichtbar zu machen. Erst wenn wir die Prozesse verstehen, können wir etwas optimieren“, ist Rummich überzeugt. Diese Meinung teilt auch Kathryn Sikora, Healthcare Consultant bei SVA System Vertrieb Alexander: „Wenn man Leistungserbringern ernsthaft helfen möchte, muss man zwangsläufig um die Regulatorik wissen, derer sie ausgesetzt sind. Die Regulatorik und die finanzielle Situation geben den Rahmen.“ Eine Analyse der Kundensituation sei wichtig. Gleichzeitig ist sie der Ansicht, Prozesse könnten mit Lösungen nicht optimiert werden, lediglich erleichtert. Und wie das am besten gelingt? „In Ruhe, besonnen, mit dem Blick auf die Regulatorik, das gesundheitspolitische Geschehen und die auch andere Branchen betreffenden Herausforderungen“, verrät Sikora.
Kathryn Sikora, Healthcare Consultant bei SVA System Vertrieb Alexander „Wir müssen die Mitarbeiter mitnehmen. Mehr Wissen um die Digitalisierung bedeutet weniger Stress mit der Digitalisierung. Dazu empfiehlt es sich, alle Berufsgruppen früh einzubinden und Basiswissen zu schaffen.“
Bildquelle: SVA System Vertrieb Alexander
Erfolgreiche Projekte dank Ruhe und Zusammenarbeit
Doch Healthcare-IT muss so einige Anforderungen erfüllen. Dr. Olaf Iseringhausen, Leitung Competence Center Healthcare Solutions, Bechtle IT-Systemhaus, nennt unter anderem die mobile Nutzung von IT, den abteilungsübergreifenden Zugriff auf Daten sowie die Vernetzung vieler IT-Systeme. „Zeitgleich müssen innovative und sich rasant entwickelnde Technologien wie KI, die in bildgebenden Verfahren, bei der Diagnose, bei Medikamentenchecks oder der Risikobeurteilung unterstützen, effizient und wirtschaftlich integriert werden.“ Obendrauf gibt es die gesetzlichen Vorgaben – Datenschutz, IT-Security, Risikomanagement, etc. „Gerade beim Schutz der IT und der Daten darf es hier keine Kompromisse geben“, postuliert Iseringhausen. Er weiß um die Komplexität und den Aufwand solcher Projekte. Eine sorgfältige Planung sei daher unerlässlich.
Diesen Herausforderungen gilt es also, ruhig mit den richtigen Lösungen Herr zu werden. „Statt Druck auszuüben, gehen wir pragmatisch und ruhig vor. Gemeinsam mit dem Kunden analysieren wir den aktuellen Stand und ermitteln die notwendigen Maßnahmen. Dabei ist es wichtig, nicht über das Ziel hinauszuschießen, sondern partnerschaftlich und auf Augenhöhe die richtigen Lösungen zu entwickeln“, beschreibt Hacker das Vorgehen bei Cancom.
Dr. Olaf Iseringhausen, Leitung Competence Center Healthcare Solutions, Bechtle IT-Systemhaus „Wir haben über Jahre ein umfassendes Verständnis der Prozesse sowie ihrer Wechselbeziehungen und Schnittstellen entwickelt, um praxistaugliche und wettbewerbsfähige Lösungen anbieten zu können.“
Bildquelle: Bechtle IT-Systemhaus
Dem Gesundheitswesen dient SVA bei Themen von Big Data über IT-Security bis hin zur Softwareentwicklung mit Fokus auf Infrastruktur. Daneben beschäftigt sich das Systemhaus mit Künstlicher Intelligenz, Cloud oder On-Premises sowie Mitarbeiter-entlastenden Services im Gesundheitswesen. Damit solche Projekte erfolgreich umgesetzt werden, gilt es neben der Ruhe, alle Betroffenen bei der Digitalisierung abzuholen. „Geraten sie aus dem Blickwinkel und werden ihre Kompetenzen und Ressourcen nicht adäquat eingesetzt, kann schon allein aus diesem Grund ein Projekt scheitern“, warnt Sikora.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Unterstützung mit individuellen Services
Lösungen dürften nicht an den Prozessen und den Mitarbeitern vorbei navigiert werden. Sie rät, Mitarbeiter mitzunehmen: „Mehr Wissen um die Digitalisierung bedeutet weniger Stress mit der Digitalisierung. Dazu empfiehlt es sich, alle Berufsgruppen früh einzubinden und Basiswissen zu schaffen.“ Zusätzlich müssen bei der Digitalisierung physische Schnittstellen zwischen den Abteilungen und Berufsgruppen überwunden werden. Aufgrund all dieser Punkte, die es zu beachten gilt, begleitet SVA Kunden bei solchen Projekten im Tandem aus technisch versierten und Branchenexperten.
Bechtle setzt auf Professional, Managed und Onsite Services, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. „Wir unterstützen außerdem beim Betrieb der Basisinfrastruktur und stellen Applikationen, wahlweise als Cloud-Lösung, bereit. Immer mit Blick auf die Einhaltung neuer regulatorischer Vorgaben“, konkretisiert Iseringhausen. Mit einer Datenintegrationsplattform sowie Produkten, speziell für den Healthcare-Bereich, bietet das Systemhaus weitere Unterstützung und das in Kombination mit der Expertise des Competence Center Healthcare.