Elektronische Patientenakte Informationsbedarf bleibt hoch

Von Chiara Maurer 1 min Lesedauer

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Eine Online-Befragung des AOK-Bundesverbandes zeigt eine überwiegende Zustimmung zur Opt-out-Regelung in der elektronischen Patientenakte (ePA). Dennoch soll nun Informationskampagne dazu beitragen, die Vorteile der ePA weiter zu verdeutlichen und eventuelle Skepsis abzubauen.

Die Mehrheit spricht sich für die Opt-Out-Regelung in der ePA aus.(©  AOK Bundesverband)
Die Mehrheit spricht sich für die Opt-Out-Regelung in der ePA aus.
(© AOK Bundesverband)

Anlässlich der abschließenden Lesung zum Digital-Gesetz (DigiG) zeigt eine Befragung des AOK-Bundesverbandes: 62,9 Prozent der Befragten begrüßen die darin enthaltende geplante Opt-out-Regelung zur elektronischen Patientenakte. Dadurch erhält jede Bürgerin und jeder Bürger ab 2025 automatisch eine ePA, es sei denn man widerspricht dem aktiv. Bisher mussten Patientinnen und Patienten, die eine ePA wollten, diese über ihre Krankenkasse beantragen – das wird künftig durch die Opt-Out-Regelung nicht mehr nötig sein. Da die ePA Grundlage zahlreicher digitaler Dienste ist, ist das Ziel automatisch angelegten Akte, bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen für Aufschwung zu sorgen.

Bisher gibt jedoch auch noch etwa jeder Befragte (21,3 Prozent) an, Widerspruch einlegen zu wollen. Noch mehr Menschen sind bisher noch unentschieden (49,3 Prozent). Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jens Martin Hoyer, zieht daraus ein Fazit: „Diese Ergebnisse machen deutlich, dass viel Informations- und Überzeugungsarbeit vor uns liegt. Viele Menschen reagieren noch skeptisch und wissen zu wenig über die Vorteile der elektronischen Patientenakte.“

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