Zweite Sitzung des Interop Councils

„Kooperation zwischen Organisationen, Menschen und Technologie“

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Updates zu den Arbeitskreisen

Auch bei den Arbeitskreisen geht es voran. So wurden die Mitglieder des Arbeitskreises „Datenflow in einem onkologischen Behandlungsverlauf“ verkündet. Mit dabei sind:

  • Udo Altmann – Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation,
  • Andrea Essenwanger – Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation,
  • Tobias Hartz – Gruppe: Bundesland
  • Philipp Kachel – Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation,
  • Johanned Kast – Gruppe: Fachgesellschaft,
  • Stefan Lang – Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisation,
  • Annett Müller – Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisation,
  • Julian Saß – Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation,
  • Claas Thiele – Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme,
  • Patrick Werner – Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisation.

Der Arbeitskreis soll die bisherigen Datenflüsse und Kommunikationsszenarien in einem onkologischen Behandlungsverlauf darstellen und die Interoperabilität der Szenarien bewerten. „Unser Ziel ist es, zu schauen, wie interoperabel sind denn die Prozesse, die wir nach draußen hin offenbar schon erfolgreich digitalisiert haben. Wie ist es mit der Verwendung von internationalen Standards und Terminologien? Wie einheitlich sind die zugrundeliegenden Protokolle?“, erklärt die Vorsitzende des Arbeitskreises, Simone Heckmann. Dafür sind insgesamt zwei Monate vorgesehen. Nach dem ersten Treffen am 16. Mai soll es demnach im 14-Tage-Rhythmus drei weitere öffentliche Sitzungen geben.

„Wir hoffen, dass als finales Ergebnis dieses Arbeitskreises zwei Dokumente hervorgehen“, so Heckmann weiter. Eines soll auf technischer Ebene die Problematik beschreiben. Das andere zielt hingegen auf Laien ab und soll die Kernaufgabe des Interop Councils verständlich machen.

Der zweite Arbeitskreis – „Kartierung von Interoperabilitätsinitiativen mit Fokus auf FHIR und Terminologien“ – beschäftigt sich hingegen damit, eine Übersicht von Interoperabilitätsinitiativen und deren Akteuren mit Bezug zu FHIR im deutschen Gesundheitswesen zu erstellen. Dazu soll es eine Umfrage geben, die den Teilnehmern auf den Zahn fühlt: „Es ist so, dass man dann auch Fragen stellen würde, wie ‚Wo würdet ihr eure FHIR-Spezifikationen zum Beispiel online stellen?’, ‚Habt ihr einen Account irgendwo, den man sehen kann oder sind das firmeninterne Geheimnisse?’, so Prof. Dr. Sylvia Thun, Vorsitzende des Gremiums und dieses Arbeitskreises. Inwieweit die Umfrage Erfolg haben wird, lässt sie daher offen: „Es ist die Frage, wie weit eine Umfrage, die man eigentlich gar nicht machen muss, die auch noch Arbeit macht, überhaupt bedient wird.“

Dennoch ist das Ziel des Arbeitskreises klar: „Dieses Ziel heißt, Kooperation, Kollaboration zwischen Organisationen, Menschen und Technologie, damit wir Interoperabilität hinbekommen in Deutschland.“ Dafür solle es im Anschluss an die Befragung auch ein gemeinsames Treffen der unterschiedlichen Akteure im Gesundheitswesen geben, um eine Governance zu erarbeiten, in der festgehalten wird, wie man die neuen Herausforderungen „schnell, effizient und zusammen“ angehen kann.

Als Mitglieder des Arbeitskreises hat sie folgende Mitglieder ausgewählt:

  • Nikolai Grewe – Gruppe: Industrieverband,
  • Kai U. Heitmann – Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisation,
  • Josef Ingenerf – Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation,
  • Stefan Palm – Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation,
  • Elisabeth Pantazoglou – Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisation,
  • Karl Sydow – Gruppe: Industrieverband,
  • Lars Treinat – Gruppe: Verband,
  • Laila Wahle – Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme,
  • Dora Walter – Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation,
  • Alexander Zautke – Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisation.

Arbeitskreis „Herzinsuffizienz“

Prof. Dr. Siegfried Jedamzik initiierte zudem einen neuen Arbeitskreis „Herzinsuffizienz“. „Wir haben uns auf die Herzinsuffizienz geeinigt, da Herzinsuffizienz A) in vielen vorigen Projekt abgebildet worden ist und B), weil es die häufigste Todesursache ist.“ Dennoch gäbe es keine „interoperabilitätsbezogene, invertive und moderne Patient Journey“. „Das heißt, wir können in vielen Bereichen die Daten nicht austauschen. Das meiste kommt in Print-Form an“, so Jedamzik. Als Ergebnis des Arbeitskreises wünscht er sich daher ein Positionspapier, „inklusive Darstellung und Bewertung und Handlungsempfehlungen für Maßnahmen zur interoperablen Umsetzung der Patient Journey“.

Wer sich für die Mitarbeit in den Experten- beziehungsweise Arbeitskreisen bewerben möchte, kann dies auf der Webseite des INA machen. Interessierte können hier zudem in Kürze die komplette zweite Sitzungen des Interop Councils nochmal anschauen.

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