Kommunikation im Medizinwesen

Mission: KIMpossible

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Von KIM 1.0 zu KIM 1.5

Ändern soll das die neue Version von KIM – KIM 1.5. Die Grundlagen des Dienstes bleiben dabei die gleichen, weshalb der Dienst auch unabhängig der Konnektoren-Generation weiterhin funktioniert. „Hier gibt es keine Unterschiede, denn die Gematik betreut und verantwortet die Spezifikation für den Fachdienst in der Gesamtheit und die Industrie entwickelt ihre Produkte dementsprechend“, erklärt Frank.

Was sich jedoch ändert, ist die Übertragungsgröße von Anhängen. In der aktuellen Version ist diese auf 25MB begrenzt. Anhänge, die größer sind, können deshalb noch nicht übermittelt werden. Da es aber Bedarfe dafür gebe, habe man das für die neue Version angepasst, wie Janos Frank erklärt. Künftig ist es deshalb möglich, Anhänge von bis zu 500MB zu versenden. Dabei ändert sich jedoch auch die Art des Versands, beziehungsweise der Verschlüsselung.

„Der Anhang wird in der Version 1.5 nicht mehr direkt mit einer Nachricht verschickt. Bei der Versendung einer KIM-Nachricht, wird der Anhang künftig parallel auf einen Fachdienstserver hochgeladen und verschlüsselt. In der Nachricht wird dann nur ein Link dargestellt, über den man auf den Fachdienst gelangt und den Anhang runterladen kann, sofern man sich als Empfänger ausweisen kann.“ Dieser Vorgang habe dabei den Vorteil, die Konnektor-Infrastruktur zu entlasten.

Außerdem wird mit der Version 1.5 von KIM die Migration von KIM-Postfächern erleichtert. Bisher war das ein sehr Support-intensiver Prozess; in Zukunft können die Nutzer den Umzug über die Account-Manager-Option selber durchführen und KIM-Postfächer zwischen SMC-Bs austauschen.

„Und das Thema ist ja auch noch nicht am Ende“, erläutert Frank. „Die Version 1.5 ist nur ein Zwischenschritt. Version 2.0 wird dann noch weitere Features bringen, bis hin zu dem Protokollwechsel, sodass die Kommunikation für die Primärsysteme etwas einfacher wird.“

Er fasst zusammen: „Meiner Meinung nach ist KIM ein einfacher Fachdienst, der aber sehr viel Potenzial bietet, auch bisher sehr analoge Prozesse zu digitalisieren und zu vereinfachen.“

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