Gematik-Zulassung Mit Highspeed in die TI

Von Chiara Maurer 1 min Lesedauer

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Die Gematik hat die erste Zulassung für einen Highspeed-Konnektor erteilt. Das Gerät der Firma Secunet verbindet medizinische Leistungserbringer entweder „Inhouse“ oder über externe Rechenzentren. Das bietet Vorteile für die Einrichtungen.

Die Konnektoren vernetzen die medizinischen Leistungserbringer.(©  juststock – Getty Images via Canva.com)
Die Konnektoren vernetzen die medizinischen Leistungserbringer.
(© juststock – Getty Images via Canva.com)

„Es gibt nicht den einen Weg in die Telematikinfrastruktur. Aber für jedes Anforderungsprofil die richtige Lösung. Für die nächste Generation der Telematikinfrastruktur rücken neue Modelle in den Fokus, die mehr Performance, Flexibilität und eine zentrale Administrierbarkeit ermöglichen“, so Markus Linnemann, Vice President Division eHealth, Secunet. Der Konnektor-Hersteller erhielt nun als die erstes eine Gematik-Zulassung für einen Highspeed-Konnektor (HSK).

Als Grundlage der Telematikinfrastruktur (TI) werden medizinische Leistungserbringer durch die Konnektoren vernetzt. Der HSK kann in den Rechenzentren größerer Einrichtungen integriert werden und so die Einbox-Konnektoren ersetzen, was den Aufwand für Betrieb und Administration erheblich reduziert.

Für Einrichtungen wie Krankenhäuser, medizinische Versorgungszentren, Praxen, Apotheken oder Pflegeheime, die einen direkten Anschluss des neuen Konnektors an ihre IT-Infrastruktur vermeiden möchten, besteht die Möglichkeit, dennoch über einen HSK Zugang zur TI zu erhalten. Über zugelassene Dienstleister, die in geprüften Rechenzentren Highspeed-Konnektoren betreiben kann durch ein sogenanntes TI-Gateway, eine sichere, verschlüsselte Verbindung zwischen den Institutionen und der TI hergestellt werden. Insbesondere Praxen, Pflegeheime und Apotheken können so unkomplizierte an die TI angebunden werden. Eine dafür erforderliche, gesonderte Zulassung solcher Dienstleister erfolgt ebenfalls durch die Gematik.

Ein weiterer Vorteil der HSK liegt in er Verwendung virtueller Geräteidentitäten. Durch diese sind physischen Karten, wie etwa die gSMC-K, nicht mehr notwendig. In kommenden Versionen wird darüber hinaus die Virtualisierung weiterer Identitäten, wie beispielsweise der SMC-B als Institutionsausweis, im Highspeed-Konnektor implementiert.

Neben Secunet arbeiten auch weitere Hersteller an der neuen Art der Konnektoren. Mit weiteren Zulassungen ist demnach, so die Gematik, in den kommenden Wochen zu rechnen.

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