iTernity bietet eine Archivierungsplattform für die Healthcare-Branche an (Owen Beard, Unsplash)
Chancen nutzen

Skalierbare, günstige und sichere Basis für E-Health

E-Health verspricht unbegrenzte Möglichkeiten für die Healthcare-Branche, wird jedoch oft durch die klassischen Herausforderungen ausgebremst. Deutsche Krankenhäuser nehmen­ die Chancen der Digitalisierung oft unzureichend wahr und verschenken damit großes ­Potential. Die Gründe liegen vor allem in den Kosten, dem Datenwachstum, der Komplexität­ von IT-Infrastrukturen und den strengen Vorgaben für die Datenspeicherung.

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Die modularen Objektspeicherplattformen können je nach Bedarf über lokale oder private Cloud-Infrastrukturen wachsen, ohne den alltäglichen Betrieb zu beeinträchtigen (CLOUDIAN)
Objektspeicher

Vorausschauende Speicherung von Patientenakten

Kaum eine Branche bekommt die Auswirkungen des explosionsartigen Anstiegs der weltweiten Datenmengen so sehr zu spüren wie das Gesundheitswesen. Ein Bericht von IDC aus dem Jahr 2018 kommt zu dem Schluss, dass das zu erhebende Datenvolumen im ­Gesundheitswesen schneller wachsen wird als in jedem anderen Sektor. Die Analysten erwarten, dass die Gesamtdatenmenge in diesem Sektor bis 2025 durchschnittlich jährlich um 36 Prozent wachsen wird.

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Die Bedrohungen für Öffentliche Verwaltungen und das Gesundheitswesen wachsen ständig (Eisenhans - stock.adobe.com)
IT-Sicherheit 2020

Professionalität der Cyberattacken steigt

Weltweit steigt die Zahl der Cyberattacken. Und sie werden immer professioneller. Mit BVSW Digital hat der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. ein Forum für Behörden, Politik und Unternehmen geschaffen, um Kompetenzen im Kampf gegen IT-Kriminalität zu bündeln. Unsere Autorin sprach mit Boris Bärmichl, BVSW Vorstand der Sparte Digital, über die größten IT-Sicherheitsrisiken in diesem Jahr.

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Prof. Dr. Werner Hemmert und Dr. Siwei Bai haben ein Computermodell entwickelt, mit dem sich die von einem Cochlea-Implantat erzeugten neuronalen Erregungsmuster im Hörnerv bestimmen lassen (Andreas Heddergott / TUM)
Cochlea-Implantate

Computermodell soll elektrische Signale im Innenohr präzise berechnen

Ein Cochlea-Implantat ermöglicht es gehörlosen Menschen, wieder Höreindrücke empfinden zu können. Um diese Hörprothesen zu optimieren, haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) ein Computermodell entwickelt, mit dem sich die erzeugten neuronalen Erregungsmuster im Hörnerv bestimmen lassen sollen. Hierzu diente eine hochaufgelöste Darstellung des menschlichen Innenohres als Grundlage.

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Aktive Tumorzellen im menschlichen Körper  (vitanovski - stock.adobe.com)
Tumorveränderungen mit KI bestimmen

Digitale Diagnostik für gezielte Krebstherapie

Für eine erfolgreiche Behandlung gegen Krebs setzt die medizinische Forschung immer mehr auf den Einsatz von maßgeschneiderten Medikamenten, die gezielt die Struktur der Tumore angreifen. Damit eine passende „Schlüssel-Schloss“-Kombination entdeckt werden kann, müssen derzeit viele aufwendige Tests durchgeführt werden. Deshalb wollen Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) herausfinden, ob mithilfe von KI molekulare Veränderungen in Tumoren bestimmt werden können, um so die Suche nach geeigneten Wirkstoffen zu beschleunigen.

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Für de.NBI koordinieren sie Rechenpower und Services für die Bioinformatik in Deutschland (v.l.): die Professoren Dr. Andreas Tauch, Dr. Alexander Sczyrba, Dr. Jens Stoye und Dr. Alfred Pühler ( Universität Bielefeld/M.-D. Müller)
BMBF fördert Deutsches Bioinformatik-Netzwerk

Weitere fünf Millionen für Life-Sciences-Cloud

Künftig sollen Forscherinnen und Forscher aus den Lebenswissenschaften bundesweit auf leistungsstarke Technologien zur Analyse großer Datenmengen zugreifen können. Dazu hat die Universität Bielefeld das Deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI) entwickelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat bereits rund 80 Millionen Euro in das Projekt investiert. Nun will das BMBF weitere 5 Millionen Euro zur Fortführung bereitstellen.

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