Sozialer Roboter gewinnt „Digitalen Gesundheitspreis“ Deeptech trifft Pflege

Von Susanne Ehneß 2 min Lesedauer

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Die Gewinner des diesjährigen „Digitalen Gesundheitspreises“ von Novartis stehen fest. Unter den Gewinnern: der Roboter „Navel“, der Pflege- und Betreuungskräfte bei ihrer Arbeit unterstützt.

Die Shortlistkandidaten und die Expertenrunde des Digitalen Gesundheitspreises 2024: (v. l.) Lars Eschenburg, osentec GmbH; Nicolas X. Weber, Head Innovation & Activation, Novartis Deutschland; Susanne Feldt, her-medical-Aid GmbH; Markus Petermann, navel robotics GmbH; Theresa Henze und Susanne Steigler, Silberdraht; Dr. med. Bastian Schrader, FitKick; Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH); Prof. Dr. Pia Wülfing, Gründerin von PINK! Aktiv gegen Brustkrebs und DGP-Preisträgerin aus dem Jahr 2022.(©  Offenblende/ Kerstin)
Die Shortlistkandidaten und die Expertenrunde des Digitalen Gesundheitspreises 2024: (v. l.) Lars Eschenburg, osentec GmbH; Nicolas X. Weber, Head Innovation & Activation, Novartis Deutschland; Susanne Feldt, her-medical-Aid GmbH; Markus Petermann, navel robotics GmbH; Theresa Henze und Susanne Steigler, Silberdraht; Dr. med. Bastian Schrader, FitKick; Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH); Prof. Dr. Pia Wülfing, Gründerin von PINK! Aktiv gegen Brustkrebs und DGP-Preisträgerin aus dem Jahr 2022.
(© Offenblende/ Kerstin)

Künstliche Intelligenz und andere moderne Technologien haben das Potenzial, unser Gesundheitssystem zu revolutionieren. Das haben die Finalist:innen des Digitalen Gesundheitspreises 2024 eindrucksvoll gezeigt“, sagt Heinrich Moisa, Vorsitzender der Geschäftsführung von Novartis Deutschland. In der vergangenen Woche hat das Pharma-Unternehmen die Gewinner seines diesjährigen „Digitalen Gesundheitspreises“ bekannt gegeben:

Platz 1: Sozialer Roboter Navel der navel robotics GmbH aus München
Der Roboter wurde entwickelt, um die hohe Arbeitslast der Pflege- und Betreuungskräfte auszugleichen und bei der Gewährleistung einer guten Pflege zu unterstützen. „Navel“ verbindet dabei Deep Tech, KI und ein spezielles Design. „Deeptech trifft Pflege: Mit dem Pflegeroboter hat das Team von navel robotics einen innovativen und leistungsstarken Ansatz geschaffen, der auf die soziale Interaktion und die emotionalen und psychischen Bedürfnisse der Bewohner:innen setzt“, kommentiert Jurymitglied Anne Seubert, Founder & CEO bei Brands & Places, die Entscheidung. Der erste Platz erhält 25.000 Euro.

Platz 2: Hermaid von Her-Medical-Aid GmbH aus Berlin
Die digitale Plattform der Her-Medical-Aid GmbH ist für Unternehmen gedacht, die ihre Mitarbeiterinnen bei gesundheitlichen und hormonellen Beschwerden unterstützen wollen. Her-maid umfasst KI-gesteuerte personalisierte Empfehlungen für Patientinnen und Zugang zu Expert:innen über eine Teleklinik. Das zweitplatzierte Unternehmen erhält 15.000 Euro.

Platz 3 (Publikumspreis): FitKick Liga von INFO GmbH aus Cloppenburg
Die FitKick Liga nutzt Wearables und Gamification zur Verbesserung der Herzgesundheit. Teilnehmer des wöchentlichen Gesundheitsfußball-Trainings, das von Ärzten, Pädagogen und Sportwissenschaftlern entwickelt wurde, zeigten weniger Stress und depressive Symptome und wiesen einen niedrigeren Blutdruck auf. Für den dritten Platz erhält das Unternehmen 10.000 Euro.

Zusätzlich zu diesen drei Plätzen wurde ein Sonderpreis zum Thema #ZugangFürAlleUndÜberall vergeben. Gewonnen hat ihn und damit 10.000 Euro der Telefondienst „Silberdraht“ von Access All Areas STND UG aus Heidelberg. Durch ihn soll ein barrierefreier Zugang zu audiobasierten, digitalen Inhalten auch ohne Internetanschluss ermöglicht werden.

Digitaler Gesundheitspreis

Der Digitale Gesundheitspreis wird seit 2018 jährlich durch das Pharma-Unternehmen Novartis vergeben. Eine unabhängige, ehrenamtliche Jury mit zehn Experten und Expertinnen aus Patienten-Organisationen, Krankenkassen, Universitäten und der Gründerszene wählt in einem mehrstufigen Prozess jährlich fünf Projekte für die Shortlist aus. Dabei orientiert sich das Gremium an den drei Prinzipien Wirtschaftlichkeit, Attraktivität und Skalierbarkeit. Auf einer Preisverleihung präsentieren die nominierten Teams dann ihre Ideen dem Auditorium. Anschließend werden die Gewinnerprojekte gekürt.

Mehr Infos zum Digitalen Gesundheitspreis

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