TI-Atlas 2024 Deutschland ist digitalaffin

Von Serina Sonsalla 1 min Lesedauer

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Der TI-Atlas der gematik zeigt, dass die Digitalisierung in Deutschland vorangeht. Damit stützt er die Ergebnisse anderer kürzlich herausgebrachter Studien. So sind die meisten Menschen in Deutschland beispielsweise bereit, die ePA für alle im nächsten Jahr zu nutzen statt ihr zu widersprechen.

83 Prozent möchten, dass ihre Befunde mit all ihren Ärzten geteilt wird, 73 Prozent möchten dagegen selbst entscheiden, welche medizinischen Einrichtungen ihre digitalen Gesundheitsdaten erstellen, bearbeiten und einsehen dürfen. 51 Prozent nutzt bereits eine Service-App ihrer Krankenkasse. (©  Евгений Федоров – stock.adobe.com / KI-generiert)
83 Prozent möchten, dass ihre Befunde mit all ihren Ärzten geteilt wird, 73 Prozent möchten dagegen selbst entscheiden, welche medizinischen Einrichtungen ihre digitalen Gesundheitsdaten erstellen, bearbeiten und einsehen dürfen. 51 Prozent nutzt bereits eine Service-App ihrer Krankenkasse.
(© Евгений Федоров – stock.adobe.com / KI-generiert)

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat in den vergangenen 12 Monaten Fortschritte erzielt – zu diesem Ergebnis kommt der TI-Atlas 2024: Jedes Jahr wird darin untersucht, wie Patientinnen, Patienten sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen zur Digitalisierung im Healthcare-Sektor stehen. Eine Befragung dazu führte auch Bitkom in einer Studie, die zu ähnlichen Ergebnissen führte:

Zusammen mit dem IGES Institut hat die gematik über 80.000 medizinische Einrichtungen und 1.800 Bürgerinnen und Bürger zwischen 6. Mai und 2. Juni 2024 befragt. Da die ePA für alle bereits in einem halben Jahr eingeführt wird, gibt es Anlass für eine genauere Befragung: 61 Prozent der Befragten möchten die ePA dann aktiv nutzen, während vier Prozent angeben, die Nutzung im nächsten Jahr ablehnen zu wollen. Die Mehrheit ist außerdem auch mit dem E-Rezept zufrieden: Neun von zehn (Zahn-)Arztpraxen gaben an, regelmäßig E-Rezepte auszustellen. Im vergangenen Jahr waren es noch lediglich drei Prozent. Eine weitere Etablierung zeigt sich beim E-Mail-Dienst KIM, denn 92 bis 96 Prozent der (Zahn-)Arztpraxen, 74 Prozent der Krankenhäuser und 22 Prozent der Apotheken nutzen diesen regelmäßig, z. B. zum Versenden wichtiger Dokumente wie der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) oder E-Arztbriefen mit Befunden.

„Die Zahlen zeigen auch, dass unsere Anwendungen immer stärker im Alltag der Versicherten, Praxen und Apotheken ankommen und auch nicht mehr wegzudenken sind. Das gibt uns Rückenwind für den Start der ePA für alle im kommenden Jahr“, sagte Dr. Florian Hartge, Geschäftsführer der gematik GmbH.

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