Im Projekt „PQC4MED“ arbeitet das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) gemeinsam mit mehreren Partnern an Verfahren, um medizinische Daten durch updatefähige Systeme langfristig vor Attacken durch Quantencomputer zu schützen. (gemeinfrei)
Projekt PQC4MED

Langfristiger Schutz für sensible Gesundheitsdaten

Gesundheitsdaten unterliegen nach Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einem besonderen Schutz. Werden die Daten für eine längere Zeit gespeichert, muss dieser Schutz auch gewährleistet sein, wenn durch Quantum Computing die Verschlüsselung in Gefahr geraten könnte. Das Forschungsprojekt PQC4MED arbeitet an einem Schutzkonzept, damit Gesundheitsdaten langfristig geschützt bleiben.

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Zeit bis Mai 2021 sinnvoll und effektiv nutzen, das fordert der BVMed (Vadim – stock.adobe.com)
Medizinprodukteverordnung

BVMed fordert weitere Maßnahmen zum Schutz der Unternehmen

Experten gehen davon aus, dass die Medizinprodukteverordnung, kurz MDR, die betroffenen Unternehmen bis zu 5 Prozent ihres Jahresumsatzes kosten könnte. Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, verbindet daher mit der aktuellen EU-Ratspräsidentschaft Deutschland große Hoffnungen. Die EU-Kommission solle – auf Anregung Deutschlands – weitere Initiativen ergreifen, um „das System zur Anwendung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) startklar zu machen“.

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Flexible Elektrode in Verbindung mit einem Nervenstrang (TU München/ Philipp Rinklin)
Kooperation von TU München und Kommunikationsunternehmen

Forschung an implantierbaren Sensoren für die Medizin

Gezielte Diagnosen erfordern umfassende Patientendaten. Um wichtige Informationen für Ärzte zu erfassen, haben sich die Technische Universität München und das japanische Kommunikationsunternehmen NTT zusammengetan. Sie wollen neuartige flexible Elektroden für medizinische Anwendungen entwickeln, die als diagnostische Tools für die Patientenpflege der Zukunft dienen könnten.

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