Prf. Dr. Martin Hirsch (Philips-Universität Marburg)
Philipps-Universität in Marburg

Erste Berufung für den Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz in der Medizin

Prof. Dr. Martin Christian Hirsch wurde Anfang Januar auf die neu eingerichtete Professur „Künstliche Intelligenz in der Medizin“ am Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg sowie des Universitätsklinikums Marburg (UKGM) berufen. Hirsch übernimmt damit die zentrale Rolle bei der weiteren Konzeption und dem Aufbau des „Zentrums für Digitale Medizin“ der Universität Marburg. Zusätzlich will Hirsch gemeinsam mit einem Team aus Wissenschaftlern und Ärzten konkrete Lösungen zu Verbesserung der Krankenversorgung am UKGM entwickeln.

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Abbildung: Tuberkulose Bakterien in der Lunge (Juan Gärtner - stock.adobe.com)
Forschungsprojekt gegen multiresistente Keime

Mit KI Wirkstoffkombinationen für die Tuberkulose-Behandlung bestimmen

Durch den unsachgemäßen Einsatz von Antibiotika in den vergangen Jahren nimmt die Zahl der resistenten Krankheitserreger immer mehr zu. Besonders der Erreger der Tbc hat inzwischen zahlreiche Stämme entwickelt, die gegen eine Vielzahl von Wirkstoffen resistent sind. Um die Erreger auszuschalten, müssen deshalb nicht nur neue Antibiotika entwickelt, sondern auch immer neue Wirkstoffkombinationen gefunden werden. Nun wollen Wissenschaftler vom Tropeninstitut am LMU Klinikum München und vom Max von Pettenkofer-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mithilfe neuer digitaler Methoden und künstlicher Intelligenz (KI) die Resistenzmechanismen der Erreger erforschen, um so die Entwicklung neuer Medikamente zu beschleunigen.

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Alle Berufsgruppen im Gesundheitswesen sollen Teil der digitalen Infrastruktur werden (Robert Kneschke – stock.adobe.com)
bvitg-Positionspapier

Ein digitales Gesundheitswesen für alle

In einem neuen Papier fordert der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg), die Sonstigen Leistungserbringer bei der Digitalisierung „mitzudenken“. In diesem Zusammenhang fordert der Verband unter anderem eine verpflichtende Anbindung an die Telematikinfrastruktur und die Digitalisierung papiergebundener Prozesse.

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Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) fordert einige Nachbesserungen beim Entwurf der Digitalen-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) (yavdat - stock.adobe.com)
DiGAV-Entwurf

bvitg: Zu hohe Hürden für die Hersteller

Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) kritisiert den aktuellen Entwurf zur Digitalen-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV), den das Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) Ende Januar vorgelegt hat. Laut Aussage des Verbands stellt der Gesetzentwurf die Hersteller vor zu große Herausforderungen.

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Der eMedikationsplan kann auf der eGesundheitkarte gespeichert werden (Stockfotos-MG - stock.adobe.com)
gematik

eMedikationsplan soll die Arzneimitteltherapie verbessern

Seit 2016 haben Patienten, die dauerhaft mindestens drei auf Kassenrezept verordnete Arzneien einnehmen, einen Anspruch auf den bundeseinheitlichen Medikationsplan in Papierform. Laut der gematik sollen nun Ärzte und Apotheker die Möglichkeit haben, ihren Patienten einen digitalen Medikationsplan anzubieten. Dieser soll zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit beitragen.

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SVDGV – Industrieverband der Gesundheitsbranche (aga7ta – Fotolia)
Definitionen

Was ist der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. (SVDGV)?

Im Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. schlossen sich die führenden Hersteller der eHealth-Branche und angrenzenden Unternehmen zusammen. Der Verband steht somit als Ansprechpartner für Mitglieder des Gesundheitssystems, der Öffentlichkeit und der Politik zur Verfügung und übernimmt etwa als Verhandlungspartner für die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) die Interessenvertretung für die Mitglieder des Verbandes.

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