Die Partner des INGE-Projekts  (smart-Q)
Projekt INGE entwickelt Plattform für Pflegedienste

Digitaler Assistent soll ambulante Pflege verbessern

In der ambulanten Pflege werden Informationen zum Pflegeverlauf oft nur auf Papier dokumentiert. Dadurch wird der Informationsaustausch zwischen einzelnen Anbietern erschwert, und eine individuelle produktive Pflegeplanung ist fast unmöglich. Deshalb soll im Projekt „INGE integrate4care“ eine digitale Serviceplattform entwickelt werden, die eine sektorübergreifende Versorgung ermöglicht.

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Wissenschaftler an der Universität Bamberg haben in einem Forschungsprojekt eine Blockchain-Plattform entwickelt, die alle Medikamente und ihre Transportwege vermerken soll (fotomek - stock.adobe.com)
Forschungspojekt an der Universität Bamberg

Blockchain-Projekt soll gefälschte Medikamente eindämmen

Gefälschte Medikamenten können schädliche oder inaktive Inhaltsstoffe enthalten und sogar zum Tod führen. Laut dem Bamberger Wirtschaftsinformatiker Jens Mattke ist ein großer Teil der global vertriebenen Arzneimittel gefälscht. Deshalb haben vier Wissenschaftler der Wirtschaftsinformatik an der Universität Bamberg eine Blockchain-Plattform entwickelt, um die Pharma-Lieferkette transparenter zu machen.

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Im Projekt InTraHealth soll eine interaktive, webbasierte Selbstlernumgebung für Gesundheitsfachkräfte entwickelt werden, um durch Sensibilisierung Zugangsbarrieren abzubauen und die medizinische Versorgung für Transgender-Patienten zu verbessern (kentoh - stock.adobe.com)
Forschungsprojekt InTraHealth

Online-Plattform soll Versorgung für Transgender-Patienten verbessern

Frauen haben ein deutlich höheres Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben, als Männer. Nicht, weil sie dafür anfälliger wären, sondern weil der Infarkt bei ihnen nicht oder zu spät diagnostiert wird. Auch in der Pharmazie werden geschlechtsspezifische Unterschiede meist ignoriert. Noch schlimmer trifft es Inter- und transgeschlechtliche Menschen. In Medizin und Pharmazie ist oft wenig über deren spezifische Bedürfnisse bekannt – da sie keinem eindeutigen Geschlecht zugeordnet werden können – bekannt, um eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Dortmund soll das nun ändern.

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine Plattform entickelt mit der Präventionsprojekte oder -maßnahmen geplant, dokumentiert und evaluiert werden können (©momius - stock.adobe.com)
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt Online-Plattform

Devasys soll Präventionsprojekte unterstützen

Da gesundheitliche Probleme – wie Übergewicht –, oft auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sind, werden präventative Maßnahmen erforderlich, die speziell an dieser Stelle ansetzen. Jedoch ist die Umsetzung von Präventionsprojekten und -maßnahmen in der Regel sehr zeitintensiv. Nun haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS eine Online-Plattform entwickelt, die helfen soll, solche Projekte in kurzer Zeit zu planen, zu dokumentieren und zu evaluierten.

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Der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) veröffentlicht eine Stellungnahme mit Änderungsvorschlägen zum Referentenentwurf der Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) (Blue Planet Studio - stock.adobe.com)
DiGAV

SVGDV kritisiert Gesetzentwurf

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat im Januar einen Entwurf für die Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) vorgelegt, um die Anforderungen – die Hersteller erfüllen müssen – , zu regeln. Nun meldet sich der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. (SVDGV) zu Wort und kritisiert den Gesetzentwurf in Bezug auf Datenschutz, Verbraucherschutz sowie Nutzerfreundlichkeit.

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BV-Med-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll zu den Handlungsempfehlungen: „Die Medtech-Branche ist bereit, das System ist es nicht. Wir brauchen jetzt einen Notfallplan, damit die Patientenversorgung nicht gefährdet wird.“ (BV-Med)
BV-Med

Handlungsempfehlungen zur MDR-Implementierung

Bei der Umsetzung der ab dem 26. Mai 2020 geltenden EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) existieren immer noch viele Großbaustellen. Der europäische Dachverband Medtech Europe hat deshalb gemeinsam mit den nationalen Verbänden und den Unternehmen einen „Call to Action“ mit konkreten Handlungsempfehlungen erarbeitet.

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Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) will sich dafür einsetzen, dass die geplante elektronische Patientenakte (ePA) von Beginn an forschungsgeeignet ist (nicescene - stock.adobe.com)
Medizininformatik-Initiative (MII)

ePA soll „forschungsoffen gestaltet sein“

Die Beteiligten der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wollen sich dafür einsetzen, dass künftig Routinedaten der Krankenversorgung deutschlandweit für die medizinische Forschung zur Verfügung stehen. Dazu sollen alle Universitätskliniken Deutschlands – an derzeit über 30 Standorten – gemeinsam mit weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Industriepartnern gemeinsam Datenintegrationszentren aufbauen sowie Lösungen für konkrete Anwendungsfälle entwickeln.

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Im Rahmen des Industrieforums der gematik gab es einen Erfahrungsaustausch mit rund 200 Herstellern (gematik/ Mandy Kloetzer)
Telematikinfrastruktur

gematik unterstützt Hersteller bei Schnittstellenimplementierung

Um den Arbeits- und Zeitaufwand im Praxisalltag zu verringern und gleichzeitig die Rechtssicherheit und den Datenschutz zu erhöhen, sollen künftig elektronische Anwendungen wie Notfalldaten-Management (NFDM), der elektronische Medikationsplan (eMP) und der Sichere eMail- und Datenaustausch mit KOM-LE über die Telematikinfrastruktur (TI) zur Verfügung stehen beziehungsweise genutzt werden können. Wie diese Anwendungen sicher in bestehende IT-Strukturen integriert werden, darüber tauschte sich die gematik im Rahmen des Industrieforums mit rund 200 Herstellern aus.

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