Smart Health Automation Summit
A robot in every hospital?

Von Serina Sonsalla 3 min Lesedauer

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Wie viel kann Automatisierung im Gesundheitswesen heute schon leisten – und wo liegen noch die Grenzen? Beim Smart Health Automation Summit 2026 trafen sich im Düsseldorfer Maritim Hotel Akteure aus Pflege, Kliniken, Industrie und Politik, um über die Zukunft der Gesundheitsversorgung zu diskutieren. Im Fokus: Robotik, KI und Automatisierung.

Prof. Dr. Alexander König von der Technischen Universität München gibt einen Einblick zum aktuellen Stand von KI und Robotersystemen. (Bild:  © Serina Sonsalla)
Prof. Dr. Alexander König von der Technischen Universität München gibt einen Einblick zum aktuellen Stand von KI und Robotersystemen.
(Bild: © Serina Sonsalla)

Innovationen und Automatisierungsprojekte scheitern meistens nicht an ihrer Technologie, sondern eher am WLAN. Der Smart Health Automation Summit zeigte vom 29. bis 30. September 2026 an zwei Tagen, wie weit Roboterassistenzsysteme, künstliche Intelligenz und Automatisierungsprozesse bereits entwickelt sind – und was trotz aktueller Herausforderungen heute oder in naher Zukunft tatsächlich möglich ist.

Smart Health Automation Summit 2026
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Bill Gates veröffentlichte 2008 ein Buch mit dem Titel „A robot in every home.“ Prof. Dr. Alexander König, Lehrstuhlinhaber für Robotik und Systemintelligenz an der Technischen Universität München, stellte dazu die Frage: „Wieso sind wir noch nicht so weit?“ China forscht bereits an humanoiden Kampfrobotern; auch im OP-Saal sind chinesische Roboterassistenzsysteme meist fortgeschrittener als deutsche bzw. europäische Versionen. Dr. König begründete dies vor allem mit fehlender Hardware und den Herausforderungen bei der Entwicklung von KI. Was beim Menschen an Bewegungsabläufen größtenteils biomechanisch geschehe, müsse beim Roboter von künstlicher Intelligenz gesteuert werden. „Feinmotorik kosten Terabyte an Trainingsdaten“, sagte Dr. König.