Resistenzen entgegenwirken
RKI und BfArM: digitales Tool für Antibiotika-Therapie

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Ein digitales Tool von RKI und BfArM zeigt den aktuellen Resistenzanteil für die konkrete Erreger-Antibiotikum-Kombinationen an. Es hilft so Ärztinnen und Ärzten, die bestmögliche Antibiotika-Therapie zu finden.

Ein neues Datentool soll den verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatz unterstützen, die Medikamente sind nach den WHO-Kriterien – Access, Watch und Reserve – geordnet.(Bild: ©  Наталья Добровольска - stock.adobe.com / KI-generiert)
Ein neues Datentool soll den verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatz unterstützen, die Medikamente sind nach den WHO-Kriterien – Access, Watch und Reserve – geordnet.
(Bild: © Наталья Добровольска - stock.adobe.com / KI-generiert)

Falsch angewandt, können Antibiotika zur stumpfen Waffe werden – wenn Erreger Resistenzen entwickeln. Um wirksame und genau passende Antibiotika zu verordnen, gleichzeitig aber die wichtigen Reserven zu schonen, benötigen Ärztinnen und Ärzte aktuelle Informationen zu Antibiotikaresistenzen. Diese waren bislang nicht zentral abrufbar. Das Robert Koch-Institut (RKI) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben deshalb ein digitales Tool entwickelt. Es basiert auf den Daten der Antibiotika-Resistenz-Surveillance des RKI, die Antibiotikaresistenzen aus dem stationären und ambulanten Bereich in Deutschland erfasst und jährlich aktualisiert.

Die Übersicht im Tool zeigt jeweils den Resistenzanteil für relevante Erreger-Antibiotikum-Kombinationen in Deutschland. Ärztinnen und Ärzte können dabei nach Antibiotika und Erregern filtern. Die Antibiotika sind zudem nach den WHO-AWaRe-Kategorien gekennzeichnet.

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