Prävention und KI-Einsatz in der Gesundheitsvorsorge
Judith Gerlach in London: Bilanz ihrer Reise

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat im Oktober Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen in London besucht und ist mit neuen Ideen und Plänen zur Zusammenarbeit zurückgekehrt. Schwerpunkte des Austauschs waren Prävention und KI-Nutzung.

Besuch beim Imperial College London – im Gespräch mit Prof. Aldo Faisal, Professor für KI und Neurowissenschaften, in den Departments of Computing und Bioengineering am Imperial College London. (Bild:  © StMGP)
Besuch beim Imperial College London – im Gespräch mit Prof. Aldo Faisal, Professor für KI und Neurowissenschaften, in den Departments of Computing und Bioengineering am Imperial College London.
(Bild: © StMGP)

Im letzten Herbst waren die USA das Ziel, nun führte der Weg ins Vereinigte Königreich: Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach nutzt Informationsreisen für den internationalen Erfahrungsaustausch. Bei ihrem London-Besuch im Oktober standen die Themen Prävention und KI in der Gesundheitsvorsorge im Fokus.

In den Gesprächen am King’s College London ging es unter dem Motto „Know your numbers“ darum, die eigenen Gesundheitsdaten zu kennen. „Damit Bürgerinnen und Bürger relevante Präventionswerte wie den Blutdruck oder Blutfette selbständig im Blick behalten können, muss zum einen die Gesundheitskompetenz gestärkt werden“, erklärte die Ministerin. Zum anderen müssten Gesundheitsdaten digital noch klüger genutzt werden. In England mache der National Health Service (NHS) Gesundheitsdaten über eine einheitliche NHS-App für die Patientinnen und Patienten zugänglich, wenngleich noch nicht überall in gleichem Umfang. Ihr Anliegen für Deutschland sei es, so Gerlach, auch Gesundheits- und Fitnessdaten aus Wearables oder digitalen Gesundheitsanwendungen in der elektronischen Patientenakte verfügbar zu machen, wenn Nutzerinnen und Nutzer das wünschen.

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