Erste GeDIG-Lesung im Bundestag
Ärzteverband warnt, Kassen fordern Tempo

Von Stephan Augsten 3 min Lesedauer

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Im Vorfeld der ersten Lesung zum GeDIG im Bundestag haben verschiedene Akteure des Gesundheitswesens Stellung bezogen. Der Virchowbund sieht Terminhoheit und Schweigepflicht in Gefahr, vdek und BITMARCK erkennen Chancen, fordern aber Änderungen.

Dr. Carsten Linnemann (CDU) bei seiner Vereidigung als Bundesminister für Gesundheit im Bundestag, welcher nun über das GeDIG beraten wird.(Bild: ©  Deutscher Bundestag / Thomas Köhler / photothek)
Dr. Carsten Linnemann (CDU) bei seiner Vereidigung als Bundesminister für Gesundheit im Bundestag, welcher nun über das GeDIG beraten wird.
(Bild: © Deutscher Bundestag / Thomas Köhler / photothek)

Der Bundestag berät am Donnerstag, 8. Oktober 2026, in erster Lesung über den Regierungsentwurf für das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG, vgl. Drucksache 21/8279 des Deutschen Bundestags). Anschließend soll der Entwurf an den Gesundheitsausschuss überwiesen werden.

Das Bundeskabinett hatte den Entwurf bereits Mitte Juli abgesegnet (Healthcare Digital berichtete). Das GeDIG in seiner aktuellen Iteration sieht unter anderem vor, die elektronische Patientenakte (ePA) um weitere Anwendungen zu ergänzen, bis zum 1. September 2029 die E-Überweisung einzuführen und die EU-Verordnung zum Europäischen Gesundheitsdatenraum umzusetzen.