Positionspapier des AK „Patientenportale“
Wie ePA, Patientenportale und KIS zusammenspielen müssen

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Patientenportal und ePA markieren Fortschritte in der Digitalisierung der Krankenhäuser, doch in der jetzigen Form drohen Doppeldokumentationen und Mehraufwand. Ein aktuelles Positionspapier analysiert die einzelnen Prozesse und formuliert Lösungsvorschläge.

Der AK „Rolle von Patientenportalen im Zusammenspiel mit Primärsystemen und ePA“ hat aufgeschlüsselt, wie der Datenaustausch zwischen den Systemen zu gestalten ist und dazu einzelne Prozesse entlang des Patientenpfades genau analysiert. (Bild: ©  Haris Lost – stock.adobe.com)
Der AK „Rolle von Patientenportalen im Zusammenspiel mit Primärsystemen und ePA“ hat aufgeschlüsselt, wie der Datenaustausch zwischen den Systemen zu gestalten ist und dazu einzelne Prozesse entlang des Patientenpfades genau analysiert.
(Bild: © Haris Lost – stock.adobe.com)

Seit gut einem Jahr ist die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) für alle Leistungserbringer, somit auch für Kliniken, verpflichtend. Gleichzeitig haben nahezu alle Krankenhäuser inzwischen ein Patientenportal im Einsatz. Zwei Umsetzungserfolge also, aber auch Parallelentwicklungen. „Die Funktionen und Inhalte der Portale weisen erhebliche Überschneidungen zu den geplanten Inhalten der ePA auf“, heißt es im aktuellen Positionspapier des Arbeitskreises „Patientenportale“ des Interop Council. Es fehle an einheitlichen Vorgaben und Orientierungshilfen zum Informationsfluss zwischen ePA, Patientenportal und klinischen Primärsystemen und ihrer jeweiligen Rolle im Versorgungsprozess,

Der Arbeitskreis, der mit Vertreterinnen und Vertretern von Krankenhäusern, Lösungsanbietern, Krankenversicherungen, der gematik, der DKG und Patientenorganisationen wesentliche Perspektiven des deutschen Gesundheitswesens vereint, hat sich im Zeitraum von Februar bis Juni 2026 mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind im Positionspapier „Patientenportale im Zusammenspiel mit Primärsystemen und ePA" zusammengefasst.

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