Verbändebündnis „Digitalisierung in der Pflege“
Forderungen zur Transformationsklausel in der Pflegereform

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Das Verbändebündnis „Digitalisierung in der Pflege“ begrüßt die im Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) geplante Transformationsklausel, fordert aber zugleich Nachbesserungen bei Refinanzierung, Laufzeit, Anwendungsbreite und Gesamtsteuerung.

Pflegeeinrichtungen leiden unter zu viel Bürokratie und zu wenigen Innovationsanreizen. Der Reformentwurf vom 5. Juni 2026 erlaubt vollstationären Einrichtungen daher, Investitionen in Technik befristet in den Pflegesätzen anzusetzen – sofern sie das Personal entlasten.(Bild: ©  Candra - stock.adobe.com / KI-generiert)
Pflegeeinrichtungen leiden unter zu viel Bürokratie und zu wenigen Innovationsanreizen. Der Reformentwurf vom 5. Juni 2026 erlaubt vollstationären Einrichtungen daher, Investitionen in Technik befristet in den Pflegesätzen anzusetzen – sofern sie das Personal entlasten.
(Bild: © Candra - stock.adobe.com / KI-generiert)

Die umstrittene Pflegereform soll die Finanzen der Pflegeversicherung stabilisieren und die Versorgung der Menschen verbessern. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die geplanten Kürzungen der Rentenpunkte für pflegende Angehörige. Verbände wie der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung oder das Verbändebündnis „Digitalisierung in der Pflege“ begrüßen aber explizit Teile des Referentenentwurfs aus dem Bundesgesundheitsministerium hinsichtlich der verankerten Digitalisierungsmaßnahmen.

Das Verbändebündnis sieht in der Transformationsklausel beispielsweise wichtige Schritte zur Personalentlastung durch Technisierung – und damit eine langjährige Forderung des Bündnisses aufgegriffen. Denn die genannten „Transformationsstellenanteile“ im Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG), Paragraph 113e SGB XI, eröffnen einen Weg, vereinbarte Personalstellenanteile in entlastende Technik zu überführen. Würden künftig Stellen unbesetzt bleiben, könnte die dafür vorgesehene Vergütung in digitale Hilfen investiert werden, um den personellen Ausfall so weit wie möglich zu kompensieren, heißt es vom Bündnis.

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