KBV-Herbsttagung 2026 Digitale Wege zu besserer Patientenorientierung

Von Stephan Augsten 1 min Lesedauer

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Am 8. Oktober debattiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung in Berlin, wie digitale Instrumente wie die eÜberweisung und die Telefonnummer 116117 das Versorgungssystem transparenter gestalten – und wo ihre Grenzen liegen.

Dr. Stephan Hofmeister im Video auf der KBV-Webseite: „Das Thema Resilienz und Gesundheitsversorgung in nationaler Krise wird auch am 8. Oktober auf unserer Herbsttagung eine Rolle spielen und dort intensiv diskutiert werden [...].“(Bild:  KBV / Screenshot)
Dr. Stephan Hofmeister im Video auf der KBV-Webseite: „Das Thema Resilienz und Gesundheitsversorgung in nationaler Krise wird auch am 8. Oktober auf unserer Herbsttagung eine Rolle spielen und dort intensiv diskutiert werden [...].“
(Bild: KBV / Screenshot)

Die Ambulanz der Zukunft braucht Orientierungssysteme: Unter diesem Gedanken versammelt die KBV zur Herbsttagung am Donnerstag Expertinnen und Experten aus Medizin, Versorgungsforschung und Healthcare-IT im Berliner VKU Forum. Im Zentrum steht die Frage, wie Patientinnen und Patienten in einem immer komplexer werdenden Gesundheitssystem schneller den richtigen Ansprechpartner finden – und wie digitale Lösungen diesen Weg ebnen können.

Unter dem Motto „Navigating Care: Resilienz, Orientierung und Kooperation in der ambulanten Versorgung“ widmet sich die Tagung zunächst der Krisenvorsorge: Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden KBV-Vorstandsvorsitzenden Dr. Stephan Hofmeister wird Generalstabsarzt Dr. Almut Nolte (Bundeswehr) erläutern, welche Rolle die ambulante Versorgung bei der Bewältigung von Krisensituationen spielt. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion darüber, wie Praxen und Versorgungsnetzwerke ihre Resilienz stärken können.

eÜberweisung, 116117 und der Mensch im Mittelpunkt

Den Schwerpunkt legt die Tagung jedoch auf praktische Versorgungskonzepte. In der Fachsession „Schneller ans Ziel: One way fits all?“ werden unter anderem KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner und weitere Fachleute diskutieren, wie die Telefonnummer 116117, die eÜberweisung und neue digitale Zugangskanäle dazu beitragen, Patienten Klarheit zu verschaffen. Die zentrale Fragestellung dabei: Was sind die Chancen dieser Instrumente – und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

Eine zweite Session befasst sich mit der psychischen Versorgung unter Druck, während eine dritte Fachgruppe der Frage nachgeht, wie Delegation, interprofessionelle Zusammenarbeit und digitale Netzwerke eine koordinierte, wohnortnahe Versorgung ermöglichen.

Live dabei sein

Die Tagung findet am 8. Oktober von 9:30 bis 16:00 Uhr statt. Die Präsenzplätze sind ausgebucht, doch Interessierte können sich in Teilen per Livestream zuschalten. Informationen zum Programm auf der KBV-Website.

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