TI-Messenger
Fax, Telefon, Workaround

Von Johannes Kapfer 4 min Lesedauer

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Zwei Drittel der IT-Entscheider in deutschen Kliniken sehen fragmentierte Kommunikation als zentrale Belastung. Während Regulatorik und Interoperabilitätsstandards den Druck erhöhen, kämpfen viele Häuser noch mit dem Grundproblem, dass ihre Systeme nicht miteinander kommunizieren können.

Endlich weg vom Fax. Dieser Wunschtraum könnte demnächst in vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens Realität werden.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Endlich weg vom Fax. Dieser Wunschtraum könnte demnächst in vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens Realität werden.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

68 Prozent des deutschen Klinikpersonals nutzen mindestens wöchentlich das Faxgerät. Drei Viertel der internen Kommunikation laufen über persönliche Gespräche, 65 Prozent über das Festnetztelefon. Was klingt wie eine Bestandsaufnahme aus den 1990er-Jahren, beschreibt den Alltag in deutschen Krankenhäusern im Jahr 2025 – und die Situation hat sich seither kaum verändert.

Eine Frost-&-Sullivan-Studie zeigt, dass rund zwei Drittel der IT-Verantwortlichen in Kliniken die Vielzahl nicht integrierter Kommunikationswerkzeuge als ernsthafte Belastung bewerten. Fehlende Anbindungen an Krankenhausinformationssysteme (KIS), mangelnde Skalierbarkeit und Netzwerkinstabilität kommen hinzu. Im Ernstfall – etwa in der Notaufnahme – kann jede Verzögerung bei der Informationsübermittlung die Patientensicherheit gefährden.