Digitale Werkzeuge: CareIT
Können Pfegekräfte eigene Apps entwickeln?

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Auf der DMEA 2026 zeigte das Team von NursIT, wie digitale Anwendungen für das medizinische Fachpersonal entstehen – ohne Programmierkenntnisse. Eine KI übersetzt die Anforderungen automatisch in lauffähige Module.

Verena Grüßer, Projektleiterin und Applikationsspezialistin bei NursIT. (Bild:  © Serina Sonsalla)
Verena Grüßer, Projektleiterin und Applikationsspezialistin bei NursIT.
(Bild: © Serina Sonsalla)

Während IT-Abteilungen Monate für die Entwicklung neuer Funktionen benötigen, ändern sich die Anforderungen im Versorgungsalltag täglich. Auf der DMEA 2026 konnten Fachkräfte aus dem Pflegebereich am Stand der NursIT bestimmte Use Cases per Vibe Coding testen und so eigene Module für den Arbeitsplatz umsetzen.

Ziel ist eine Software, die Pflegekräfte mittels intelligenter Prompts bei der Entwicklung eigener Ideen unterstützt, um daraus berufsgruppenspezifische Anwendungen zu generieren. Mit careIT Vibe soll dieser Ansatz umgesetzt werden: Die Besucherinnen und Besucher der Digital Health Veranstaltung beschreiben per Sprach- oder Texteingabe, welchen Prozess oder welche Anforderung sie digital abbilden möchten. Eine KI übersetzt diese Beschreibung automatisch in eine lauffähige Anwendung – ohne erforderliche Programmierkenntnisse. Pflege- und Medizinfachkräfte erhalten so in wenigen Minuten ein Modul, das auf ihre Wünsche und praktischen Erfahrungen zugeschnitten ist. Eine Diabetesberaterin kann beispielsweise ein maßgeschneidertes Dashboard für Patientendaten erstellen, ein Arzt eine spezifische Anamnese-Übersicht definieren oder ein Physiotherapeut ein individuelles Verlaufsformular für Rehabilitationsmaßnahmen gestalten.

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