ePA-Nutzung
Ärzteschaft nutzt elektronische Patientenakte immer intensiver

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

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Eine aktuelle Auswertung der ePA-Zugriffe durch BITMARCK zeigt: Dokumenten-Down- und -Uploads sowie Abrufe der Medikationsliste haben sich binnen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Auch Versicherte loggen sich deutlich häufiger ein. Dennoch sei eine Informationskampagne vonnöten.

Nach Analysen von BITMARCK wird die ePA immer häufiger genutzt, angesichts des verlangsamten Wachstums berge sie aber weiterhin Potenzial.(©  MQ-Illustrations - stock.adobe.com)
Nach Analysen von BITMARCK wird die ePA immer häufiger genutzt, angesichts des verlangsamten Wachstums berge sie aber weiterhin Potenzial.
(© MQ-Illustrations - stock.adobe.com)

Langsam aber stetig geht es mit Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) aufwärts. Zu diesem Schluss kommt eine BITMARCK-Analyse für den Zeitraum Juli 2025 bis Juni 2026. Demnach stiegen die Dokumenten-Downloads um 180 Prozent: von knapp 450.000 im Juli 2025 auf gut 1,26 Millionen im Juni 2026. Die Uploads in die ePA nahmen derweil um 113 Prozent auf rund 4,5 Millionen zu.

Up- und Downloads zusammengenommen, verzeichnete BITMARCK den stärksten Traffic-Zuwachs im Oktober 2025 – also in jenem Monat, seit dem die Leistungserbringer gesetzlich zur ePA-Nutzung verpflichtet sind. Der Dokumenten-Traffic sprang gegenüber dem Vormonat um 45 Prozent (Uploads) und 40 Prozent (Downloads), die Versicherten-Logins legten um fast 140 Prozent auf 900.000 zu.

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