Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen Uniklinik Essen eröffnet Zentrum für Nuklearmedizin

Von Susanne Ehneß 2 min Lesedauer

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Rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen und Wissenschaft kamen am 30. Juni 2026 nach Essen, um der Eröffnung des neuen Zentrums für Nuklearmedizin beizuwohnen.

Bei der feierlichen Eröffnung zerschnitten u. a. (v. l.) Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, NRWs Ministerpräsident Hendrik Wüst und Ina Brandes, NRWs Ministerin für Kultur und Wissenschaft, das rote Band.(Bild:  GE HealthCare)
Bei der feierlichen Eröffnung zerschnitten u. a. (v. l.) Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, NRWs Ministerpräsident Hendrik Wüst und Ina Brandes, NRWs Ministerin für Kultur und Wissenschaft, das rote Band.
(Bild: GE HealthCare)

Die Universitätsmedizin Essen hat ihre neue Klinik für Nuklearmedizin eröffnet. Mit dem Neubau sowie zwei modernen Bildgebungssystemen will das Klinikum neue Maßstäbe in der personalisierten Krebsmedizin setzen. Das Ziel ist, Krebserkrankungen noch gezielter diagnostizieren und behandeln zu können, wie das Klinikum auf Linkedin schreibt. Die Investition von rund 150 Millionen Euro soll künftig bis zu 16.000 PET/CT-Untersuchungen sowie rund 2.000 stationäre Therapien ermöglichen.

Dazu beitragen sollen die weltweit erste Installation von „StarGuide GX SPECT/CT“ sowie die Installation eines der ersten „Omni Legend 128 cm PET/CT“-Systeme. Die beiden Bildgebungsgeräte sollen eine hochsensitive Ganzkörperbildgebung ermöglichen und damit Ärztinnen und Ärzte bei klinischen Entscheidungen unterstützen. Als Partner ist GE HealthCare an Bord.

„Die Eröffnung dieses neuen Zentrums steht für unser gemeinsames Ziel, die Grenzen der molekularen Bildgebung und Theranostik weiter zu verschieben“, sagt Christian Bernhard, International Enterprise Solutions General Manager bei GE HealthCare. „Das Universitätsklinikum Essen ist ein starker Partner – nicht nur aufgrund seiner klinischen Expertise, sondern vor allem wegen seines konsequenten Fokus auf Patientinnen und Patienten.“

Prof. Ken Herrmann, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin, ergänzt: „Nuklearmedizin und Theranostik befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Diese Entwicklung eröffnet unserem Fachgebiet neue Möglichkeiten. Um dieses Potenzial bestmöglich zu nutzen, braucht es einen exzellenten, engagierten und verlässlichen Partner. Einen solchen Partner haben wir in GE HealthCare gefunden. Jetzt gilt es, diese Möglichkeiten gemeinsam in die klinische Praxis zu überführen.“

Wie GE HealthCare ausführt, ist ein zentrales Merkmal des Zentrums das vollständig integrierte End-to-End-Konzept: Durch die Kombination radiopharmazeutischer Kompetenzen, moderner Bildgebung und der MIM-Software bilde das Zentrum den gesamten theranostischen Versorgungspfad ab – von der Tracer-Produktion bis zur KI-gestützten Bildanalyse und Nachverarbeitung. Die Bündelung dieser Kompetenzen an einem Standort erleichtere die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Auf diese Weise unterstütze das Zentrum klinische Teams dabei, Erkrankungen sichtbar zu machen, Krankheitsverläufe zu verfolgen und Behandlungsstrategien gezielt anzupassen.

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