Datenbrillen und Robotersysteme in der Chirurgie
„So viel wie nötig entfernen, aber so wenig wie möglich zerstören“

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Präzise Navigation durch den Körper mithilfe von Robotersystemen und Datenbrillen: In der Chirurgie zählt jeder Millimeter, Spatial Computing macht verborgene Strukturen im Körper sichtbar und schafft schonende Zugänge zum Operationsgebiet. So wird die Navigation im Körper deutlich erleichtert und die Verletzungsgefahr für Patienten sinkt.

An der Schnittstelle von digitaler und physischer Welt: Spatial Computing Navigation unterstützt bei der Orientierung und Navigation in der Schlüsselloch-Chirurgie. (Bild:  © Universitätsklinikum Leipzig / Lilly Schmidt)
An der Schnittstelle von digitaler und physischer Welt: Spatial Computing Navigation unterstützt bei der Orientierung und Navigation in der Schlüsselloch-Chirurgie.
(Bild: © Universitätsklinikum Leipzig / Lilly Schmidt)

Filigrane Strukturen aus Blutgefäßen und Gewebe, ein feines Netz aus Nerven und die unsichtbare Grenzen zwischen gesunden und kranken Zellen. In der Chirurgie ist Präzision und eine ruhige Hand gefragt. In der minimalinvasiven Operation unterstützen deshalb Robotersysteme die Bewegungsbefehle des Chirurgen durch genaue Echtzeit-Übersetzung, die selbst geringstes Zittern herausfiltert. In Kombination mit Datenbrillen soll das Spatial Computing den nächsten Innovationsschub bringen.

Empfindliche Gewebestrukturen dürfen nicht verletzt werden – dafür wurden Robotersysteme wie Da Vinci und Datenbrillen in der Neurochirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) entwickelt. Seit mehr als einem Jahr gibt es dort auch eine App, die für Standard-Datenbrillen konzipiert ist und so mit geringen Systemkosten auch für Kliniken und Krankenhäuser mit kleineren Budgets erschwinglich wird.

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