16. bis 17. Juni 2026 KRITIS 2026

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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In Düsseldorf bringt die zweitägige KRITIS-Konferenz Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Wirtschaft, Politik und Sicherheitsbehörden zusammen, um die Resilienz und Krisenfestigkeit kritischer Infrastrukturen zu stärken.

Der Auftakt steht im Zeichen hochkarätiger Keynotes und Deepdives. (Bild:  Gemini / KI-generiert)
Der Auftakt steht im Zeichen hochkarätiger Keynotes und Deepdives.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Mitte März ist das KRITIS-Dachgesetz in Kraft getreten; seither gelten bundeseinheitliche und sektorübergreifende Mindeststandards für den Schutz kritischer Infrastrukturen. Ziel ist es, Deutschland resilienter gegen geopolitische Spannungen, hybride Bedrohungen und Naturkatastrophen aufzustellen. Die KRITIS-Konferenz in Düsseldorf widmet sich vom 16. bis 17. Juni genau diesem Vorhaben und beleuchtet, wie diese Widerstandsfähigkeit erreicht werden kann. Ein weiterer Fokus der Veranstaltung liegt auf der NIS-2-Richtlinie.

Gemeinsam mit Speakern wie Prof. Dr. Tina Comes, Direktorin des Instituts für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Peter Lauwe, Leiter des Referats für Infrastrukturschutz am Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), sowie Generalleutnant André Bodemann, Stellvertreter des Befehlshabers Operatives Führungskommando der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben bei der Deutschen Bundeswehr, soll die Veranstaltung Orientierung in der Regulierung schaffen, praxisnahe Resilienzstrategien vermitteln und eine Sicherheitskultur fördern, die über Compliance hinausgeht.

Die zentralen Fragen zu KRITIS und NIS-2 auf der Konferenz:

  • Was sind die Handlungsfelder? Welche praktischen Impulse gibt es schon für die Umsetzung?
  • Wie sehen wirksame Notfall- und Wiederanlaufpläne für kritische Infrastruktur aus?
  • Welche Chancen und Risiken birgt KI für Bedrohungserkennung und als Angriffsvektor?
  • Der Mensch als stärkster Schutz: Wie kann die Belegschaft für Sicherheitsrisiken sensibilisiert werden?

„Resilienz ist unsere Verteidigung“, sagte Susanne Fabry, Vorständin der RheinEnergie AG. Am ersten Tag präsentieren geladene Gäste aus Politik und Praxis – darunter Dr. Daniela Lesmeister, Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Innenministerium – ihre Impulse. Zudem teilen Experten aus Kriminologie, Konzern- und IT-Sicherheit sowie der Forschung ihre Expertise. Praxisnahe Einblicke liefern zudem Vertreter vom Flughafen, der Deutschen Bahn und der Bundeswehr. Den Abschluss bildet ein Netzwerk-Abend im Biergarten des Frankenheim-Stammhauses, der Raum für vertiefende Gespräche in entspannter Atmosphäre bietet.

Auch der zweite Tag findet seinen Ausklang bei einem gemeinsamen Essen. Zuvor liegt der Fokus unter anderem auf dem Gesundheitswesen, mit Beiträgen der Malteser und der Charité. Ergänzt wird das Themenspektrum durch Speaker aus der Luft- und Raumfahrt sowie von Institutionen wie dem Fraunhofer IEE und der Bundesnetzagentur.

Überblick

KRITIS 2026


Veranstaltungstag:
16. bis 17. Juni 2026

Veranstaltungsort:
Handelsblatt Media Group
Toulouser Allee 27
40211 Düsseldorf

Öffnungszeiten:
1. Tag: 9 bis 18.30, danach Abendveranstaltung
2. Tag: 8.30 bis 14.15 Uhr, danach Mittagessen und Ausklang

Veranstalter:
Euroforum Deutschland GmbH

Eintrittspreise:
2.400 Euro
Öffentlicher Dienst / Gemeinnützige Organisation: 1.900 Euro
Start-Up: 950 Euro

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