gesponserteBO plus beendet die fehlende Verbindung nach außen Eine Kommunikationslösung für alle Krankenhäuser

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Krankenhaus ist nicht gleich Krankenhaus. Das wird bei der rechtsverbindlichen digitalen Kommunikation mit Justiz oder Behörden deutlich. Mit dem eBO plus erhalten alle Krankenhäuser Zugang zum ERV.

(Bild:  governikus)
(Bild: governikus)

Klinikinformationssysteme, die Telematikinfrastruktur (TI), KIM und weitere Fachanwendungen sorgen für effiziente Abläufe innerhalb des Gesundheitswesens. Der Blick über Organisationsgrenzen hinweg zeigt, dass die Kommunikation dort von Medienbrüchen und weiteren Beeinträchtigungen geprägt ist. Genau hier liegt der Knackpunkt, denn ein Krankenhaus ist erst dann wirklich digital vernetzt, wenn es auch mit externen Akteuren rechtsverbindlich und medienbruchfrei kommunizieren kann.

Zahlreiche Partner befinden sich außerhalb der TI und haben auch künftig keinen Anspruch darauf, angebunden zu werden. Dazu gehören beispielsweise Gerichte, Staatsanwaltschaften, Ordnungsämter, Rechtsanwält:innen, Berufsbetreuer:innen oder Inkassounternehmen. Für diese Kommunikation reichen klassische TI-Dienste wie KIM nicht aus. Hier ist eine Anbindung an den elektronischen Rechtsverkehr (ERV) erforderlich. Seit Anfang 2026 schließt eBO plus genau diese Lücke.

Wenn digitale Prozesse an organisatorische Grenzen stoßen

An zeitkritischen Verfahren wird der Bedarf nach effizienten Kommunikationswegen deutlich. Krankenhäuser müssen regelmäßig sensible personenbezogene Daten rechtskonform und fristgerecht an Gerichte oder andere Beteiligte übermitteln, wie etwa im Zusammenhang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen nach § 1831 BGB oder bei gerichtlichen Entscheidungen über die weitere Unterbringung von Patient:innen.

Während innerhalb der TI alle Beteiligten über KIM sicher kommunizieren können, endet dieser Weg genau dort, wo Institutionen außerhalb des Gesundheitswesens eingebunden werden müssen. Fax, Brief oder unsichere E-Mail stellen weder einen zeitgemäßen noch einen durchgängig digitalen Prozess dar und sind rechtlich vielfach nicht zugelassen.

Bisher war es so, dass diese externen Teilnehmenden zwar über das elektronische Bürger- und Organisationenpostfach (eBO) mit Gerichten und Behörden kommunizieren konnten, aber nicht untereinander. Wenn ein privates Krankenhaus keinen Anspruch auf ein besonderes Behördenpostfach (beBPo) hat, sondern nur ein eBO bekommen kann, dann kann zwischen diesem Krankenhaus und beispielsweise einem:einer rechtlichen Betreuer:in kein digitaler Informationsaustausch stattfinden.

eBO plus erweitert das eBO um eine neue Kommunikationsmöglichkeit. Grundlage ist die neu geschaffene Rolle im Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP): „eBO plus“. Über einen Intermediär (einen sicheren Nachrichtenverteiler) können erstmals auch eBO-Teilnehmende untereinander rechtsverbindlich kommunizieren. Genau diese Inter-eBO-Kommunikation war mit dem klassischen eBO bislang nicht möglich. Governikus stellt als erster Anbieter die notwendige technische Infrastruktur bereit.

Interoperabilität endet nicht an der TI

Wenn ein Krankenhaus nur interne Systeme optimiert, bleibt der Digitalisierungserfolg aus. Die Schnittstellen nach außen sind entscheidend. Ein interoperables Krankenhaus muss Informationen nicht nur zwischen Fachanwendungen austauschen können, sondern auch rechtswirksam an externe Partner übermitteln.

Für öffentliche Krankenhäuser stand hier seit langem das beBPo zur Verfügung. Für die privaten Kliniken ergänzt jetzt das eBO plus bestehende Kommunikationswege im Gesundheitswesen wie KIM. Während KIM den sicheren Austausch innerhalb der Telematikinfrastruktur ermöglicht, eröffnet eBO plus den rechtsverbindlichen Zugang zum EGVP für diejenigen Kommunikationspartner, die außerhalb des Gesundheitswesens agieren. So entstehen Ende-zu-Ende digitalisierte Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg. Aber auch öffentliche Krankenhäuser können sich eBO plus zulegen, wenn diese beispielsweise nicht die Genehmigung für genügend beBPos erhalten.

Neben Interoperabilität gewinnen für Krankenhäuser Nachvollziehbarkeit, Datenschutz, Compliance und digitale Souveränität zunehmend an Bedeutung. eBO plus erfüllt die Anforderungen an eine rechtssichere Kommunikation eines Krankenhauses. Damit erhalten diese eine Infrastruktur, die bestehende Kommunikationswege ergänzt, Medienbrüche vermeidet und digitale Prozesse bis an die Organisationsgrenzen konsequent fortführt.

(Bild:  governikus)
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