Adipositas-Therapie
KI schätzt Erfolg von Ab­nehm­pro­gram­men ein

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

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Ein strukturierter Lebensstil gilt als wirksamste nichtoperative Therapie bei Adipositas – doch nicht jeder Mensch profitiert gleichermaßen. Ein Forschungsteam der Universität Hohenheim hat nun ein KI-gestütztes Verfahren entwickelt, das den Behandlungserfolg bereits vor Therapiebeginn abschätzt.

Ein gesunder Lebensstil hilft längst nicht allen Adipositas-Betroffenen – eine KI soll deshalb nichtoperative Therapieerfolge im Vorhinein abschätzen.(Bild: ©  cmfotoworks - stock.adobe.com)
Ein gesunder Lebensstil hilft längst nicht allen Adipositas-Betroffenen – eine KI soll deshalb nichtoperative Therapieerfolge im Vorhinein abschätzen.
(Bild: © cmfotoworks - stock.adobe.com)

Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie in Kombination: Dieses Konzept ist – zumindest für die Forschenden in Hohenheim – eine erfolgversprechende Standardbehandlung von Adipositas. „An der Universität Hohenheim wenden wir diese einjährige Therapie seit rund 20 Jahren an“, berichtet Prof. Dr. Stephan C. Bischoff, Institut für Ernährungsmedizin.

Teilnehmende verlören im Schnitt nicht nur 20 bis 30 Prozent ihres Ausgangsgewichts, gleichsam profitierten sie von weiteren gesundheitlichen Verbesserungen: „Wir beobachten, dass Body-Mass-Index, Körperfettanteil und Taillenumfang zurückgehen, ebenso Gesamt- und LDL-Cholesterin sowie Entzündungsmarker“, so Bischoff.