23. bis 26. September 2026 Gemeinsamer Jahreskongress DGGG & DGG

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Wie verändert sich die Altersmedizin? Der gemeinsame Gerontologie-Geriatrie-Kongress in Frankfurt zeigt, welche neuen Impulse Forschung und innovative Versorgungsmodelle für die Altersmedizin setzen.

Auf dem gemeinsamen Jahreskongress in Frankfurt a. M. diskutieren Fachexperten über die Zukunft des Alterns. (Bild: ©  sebra – stock.adobe.com)
Auf dem gemeinsamen Jahreskongress in Frankfurt a. M. diskutieren Fachexperten über die Zukunft des Alterns.
(Bild: © sebra – stock.adobe.com)

In Frankfurt am Main treffen sich rund 1.000 Teilnehmende zum Gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), um innovative Versorgungsmodelle und die neuesten Forschungsergebnisse der Altersmedizin zu diskutieren. Das Motto: „Zukunft Alter(n): Perspektiven im Umbruch.“

Die viertägige Veranstaltung auf dem Campus Westend der Goethe-Universität verbindet Keynote-Vorträge, interdisziplinäre Symposien und Workshops in einem neuen Format: Erstmals wird die Dauer aller Sessions auf 75 Minuten angepasst. „Diese wesentliche Neuerung im Programmdesign wird den wissenschaftlichen Austausch noch dynamischer gestalten“, erklärte DGG-Kongresspräsident Prof. Michael Denkinger. „Wir wollen deutlich mehr Raum für fachliche Diskussionen und den aktiven Wissenstransfer zwischen Podium und Publikum schaffen.“

Im Mittelpunkt stehen neueste Erkenntnisse unter anderem zur Sturzprävention, Dysphagie, Frailty und zum Deprescribing. Auch die Frage nach dem Stellenwert der Geriatrie in der neuen Gesundheitspolitik wird diskutiert. In diesem Jahr geschieht dies zudem mit aktiver Unterstützung der Fachgesellschaften aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg. „Neue Entwicklungen, etwa in den Bereichen der biogerontologischen Alternsforschung („Is Aging a disease?“), neuer Medikamente bei bestimmten Demenzformen, der interprofessionellen Alternsforschung, wie auch der Forschung zu den Kosten von Ageism, müssen uns beschäftigen und werden deshalb vor Ort Themen sein“, betonte Prof. Hans-Werner Wahl, Kongresspräsident der DGGG.

Auch die Digitalisierung eröffnet neue Perspektiven für die Altersmedizin. Vorträge wie „Digitale Daseinsvorsorge und Alter(n) in ländlichen Regionen“ oder „Digitale und technische Interventionsangebote bei psychogeriatrischen Erkrankungen“ beleuchten dabei sowohl konkrete und innovative Anwendungsmöglichkeiten als auch strukturelle Herausforderungen. Weitere Schwerpunkte sind Forschungsdaten, pflegetechnologische Teilhabe, neue Therapieansätze sowie die Potenziale und Herausforderungen unterschiedlicher Versorgungsstrukturen in der Altersmedizin.

Gesellschaftsabend mit Preisverleihung: Am Freitagabend erhalten Gäste mit einem zusätzlichen Ticket Zugang zur Sky Lounge und können neben Musik und Abendbuffet auch die Verleihung der Schiffbauerpreise und des DGGG-Ehrenpreises verfolgen.

Überblick

Gemeinsamer Jahreskongress DGGG & DGG


Veranstaltungstage:
23. bis 26. September 2026

Veranstaltungsort:
Johann Wolfgang Goethe-Universität
(Campus Westend)
Theodor-W.-Adorno-Platz 5
60323 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten:
1. Tag: 10 bis 18.30 Uhr
2. Tag: 8 bis 19.30 Uhr
3. Tag: 8 bis 18.30 Uhr
4. Tag: 8.30 bis 13.15 Uhr

Veranstalter:
aey congresse GmbH

Tel. 030 2900659-4
E-Mail: gerontologie@aey-congresse.de

Eintrittspreise:
Fachgesellschaft: 340 Euro
Nichtmitglieder: 390 Euro
Pflegekräfte/Sozialarbeiter/Technische Angestellte: 265 Euro

Weitere Tarife, z. B. für Studierende, Tagestickets, Workshops und Vorort-Kassen, finden Sie auf der Website.

Anspruch auf Cashback: Bei der Aktion am 26. September erhalten Ticketinhaber einer Dauer- oder Tageskarte des DGGG-DGG-Jahreskongresses 50 Euro nach Veranstaltungsende zurück (Scan erforderlich! Weitere Infos online).

Zur Veranstaltungsseite

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