Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein
Gemeinsames Telemedizin-Netz im Norden

Von Nicola Hauptmann 3 min Lesedauer

Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wollen ein gemeinsames länderübergreifendes Telemedizin-Netz aufbauen. Gesundheitsministerien, Krankenhausgesellschaften, die Universitätsmedizin Rostock und das UKSH haben dazu am 15. September einen Letter of Intent unterzeichnet.

Mit dem geplanten gemeinsamen Telemedizin-Netz wollen die beiden Küstenländer eine flächendeckende Gesundheitsversorgung sichern – und sich für Krisenszenarien wappnen.(Bild: ©  Aufwind-Luftbilder – stock.adobe.com)
Mit dem geplanten gemeinsamen Telemedizin-Netz wollen die beiden Küstenländer eine flächendeckende Gesundheitsversorgung sichern – und sich für Krisenszenarien wappnen.
(Bild: © Aufwind-Luftbilder – stock.adobe.com)

Das Telemedizin-Netz Nord-Ost (TENNO) soll die stationären Leistungserbringer in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein vernetzen. „Wenn medizinische Expertise nicht überall unmittelbar vor Ort verfügbar sein kann, müssen wir sie digital dorthin bringen, wo sie gebraucht wird“, erklärte Prof. Dr. Kerstin von der Decken, Ministerin für Justiz und Gesundheit in Schleswig-Holstein.

„Mit TENNO schaffen wir die digitale Infrastruktur dafür, dass medizinische Kompetenz nicht an Landesgrenzen oder am Standort eines Krankenhauses endet“, bekräftigte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese. Gerade für Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit ihren ländlichen Räumen sei das ein wichtiger Schritt für eine leistungsfähige und zukunftsfeste Gesundheitsversorgung.