Call for papers DMEA 2027: Themen gesucht

Von Johannes Kapfer 2 min Lesedauer

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Mitgestalten statt nur zuzuschauen: Noch bis 22. September können Interessierte ihre Themen für die DMEA 2027 einreichen und sich so die Chance auf einen Veranstaltungsslot sichern.

Zum ersten Mal wird die DMEA 2027 ihre Pforten in München öffnen.(Bild:  Messe Berlin)
Zum ersten Mal wird die DMEA 2027 ihre Pforten in München öffnen.
(Bild: Messe Berlin)

Die DMEA ist eine der größten deutschsprachigen Veranstaltungen rund um die Digitalisierung im Gesundheitswesen. 2027 findet die Messe erstmalig in der bayerischen Landeshauptstadt München statt.

Doch damit ein derartiges Format überhaupt funktionieren und seinen Besucherinnen und Besuchern einen fachlichen Mehrwert bieten kann, benötigt es vielfältige Ansätze, Themen und Meinungen. Der Programmvorsitz um Prof. Dr. med. Daniel C. Baumgart von der kanadischen University of Alberta, Prof. Dr. Bernhard Breil, seines Zeichens Fachbereichsdekan Gesundheitswesen der Hochschule Niederrhein, Bernhard Calmer, CEO der CGM Clinical Europe GmbH und der Syndikusrechtsanwältin Jessica Hanneken hat daher eine nicht zu unterschätzende Aufgabe vor sich, die Balance zwischen Aktualität und Relevanz im Programm aufrechtzuerhalten.

Wer mit seinem Thema Teil des Programms der kommenden DMEA werden möchte, hat noch bis 22. September die Gelegenheit, sich über die offizielle Webseite der DMEA zu bewerben. Gesucht werden insbesondere Beiträge zu den Oberthemen:

  • KI in der Versorgung.
  • Daten, Infrastruktur und digitale Souveränität.
  • Sektorenüberwindung – Praxis statt Folie.
  • Anwenderperspektiven.
  • Patient first.
  • Investment und Translation.
  • Sozialwirtschaft und Health-IT.
  • Internationale Perspektiven.

Akzeptierte Vorträge können in unterschiedlichen Formaten präsentiert werden. Klassische Kongress-Sessions dauern 60 Minuten und umfassen in der Regel drei Vorträge à 10 bis 15 Minuten. Seminare laufen über 180 Minuten mit Beiträgen von 15 bis 30 Minuten. Innovative oder interdisziplinäre Themen, die in keine Kategorie passen, können für die sogenannte „Wild Card“ berücksichtigt werden. Besonders relevante Einreichungen können zudem in Panels landen. Dabei handelt es sich um moderierte Diskussionsrunden mit bis zu vier Expertinnen und Experten, die 45 Minuten dauern.

Die Nachfrage nach Vortragsplätzen überstieg in den vergangen Jahren regelmäßig die Anzahl der verfügbaren Slots. Eine Einreichung garantiert daher keine Aufnahme ins Programm. Die Programmjury bewertet alle Beiträge anhand festgelegter Kriterien und berücksichtigt dabei fachliche Qualität, Relevanz und Passung zum Gesamtprogramm. Die finale Entscheidung über Annahme oder Ablehnung sowie die Zuordnung zu einem Format treffen die Programmverantwortlichen.

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