Klinische IT Meierhofer und Tiplu bündeln ihre Kompetenzen

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Meierhofer und Tiplu haben eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Die Unternehmen wollen ihre Kompetenzen bei klinischer IT und künstlicher Intelligenz zusammenführen.

Künstliche Intelligenz kann an vielen Stellen im Krankenhaus unterstützen.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Künstliche Intelligenz kann an vielen Stellen im Krankenhaus unterstützen.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Eine aktuell angekündigte strategische Partnerschaft zwischen den Firmen Meierhofer und Tiplu soll dazu beitragen, klinische Daten im Versorgungsalltag wirksamer nutzbar zu machen und medizinisches Personal durch intelligente, nahtlos integrierte Entscheidungsunterstützung zu entlasten. Gelingen soll dies durch die Integration von „Tiplu MAIA“ in Meierhofers Krankenhausinformationssystem „M-KIS“. Bereits heute ist MAIA laut Meierhofer über einen Direktaufruf aus M-KIS erreichbar, nun werde an einer „tiefen, nahtlosen Integration auf Basis von FHIR-Standards“ gearbeitet, um KI-gestützte Funktionen direkt in die klinischen Arbeitsprozesse einzubetten.

Was ist MAIA?

MAIA (Medical Artificial Intelligence Assistant) analysiert medizinische Daten wie Dokumente, Laborwerte und Vitalparameter und stellt diese in einer eigenen Patientenakte dar.
Die Software ist als Medizinprodukt der Klasse IIa zertifiziert und kombiniert regelbasierte Verfahren mit Machine-Learning-Modellen, die auf umfangreichen klinischen Daten trainiert wurden.

Christian Köhl, Bereichsleiter Kundenprojekte und Vertrieb Deutschland bei Meierhofer.(Bild:  Meierhofer AG)
Christian Köhl, Bereichsleiter Kundenprojekte und Vertrieb Deutschland bei Meierhofer.
(Bild: Meierhofer AG)

„Unser Ziel ist es, medizinisches Personal im Alltag spürbar zu entlasten und gleichzeitig die Versorgungsqualität zu verbessern. Durch die Integration von MAIA in M-KIS bringen wir KI genau dorthin, wo sie den größten Nutzen stiftet: direkt in den Behandlungskontext – sicher, nachvollziehbar und nahtlos in bestehende Prozesse integriert“, kommentiert Christian Köhl, Bereichsleiter bei Meierhofer.

Kathrin Ganser, Produktmanagerin MAIA bei Tiplu, ergänzt: „Mit MAIA unterstützen wir Ärztinnen und Ärzte dabei, potenziell vorliegenden Erkrankungen erkennen zu können. In Kombination mit M-KIS gelingt es uns, diese Unterstützung ohne Medienbrüche in den klinischen Workflow zu integrieren – und damit echte Entlastung im Alltag zu schaffen.“

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